Industry Trends im August

Was ist in der Welt der Sozialen Medien im August 2021 passiert? Wir halten über die brandaktuellen Trends auf dem Laufenden und fassen die Industry Trends vom bevorstehenden Monat in diesem Beitrag für dich zusammen.

Industry Trends Juli Industry Trends Juli

1. Spark Ads von TikTok

Branded Content Ads heissen jetzt neu Spark Ads. Für den Aufbau einer soliden Content-Strategie können auf TikTok kreative Originalvideos mit Spark Ads verstärkt werden. Durch die Duet-Funktionen wird die Verbreitung noch einmal intensiviert und eine nachhaltige Verbindung zu der Community kann aufgebaut werden.

TikTok kommuniziert: „Inhalte auf TikTok haben ein unendliches Potenzial, Kreativität zu inspirieren. Wir freuen uns darauf, dieses Produkt unseren Marken und Partnern vorzustellen. Wir freuen uns darauf, TikTok zu einem Ort zu machen, an dem sich Communities und Marken verbinden und entdecken können. Und freuen uns darauf, die grenzenlosen Möglichkeiten und die Kreativität zu sehen, die im TikTok-Universum warten.“


2. TikTok überholt YouTube in den USA

TikTok wurde lange nicht ernst genommen. Viele sind der Plattform gegenüber heute noch skeptisch, jedoch beweist sich die Plattform immer wieder von neuem. Nutzer von Android-Telefonen in den USA jetzt durchschnittlich 24,5 Stunden pro Monat auf TikTok, verglichen mit 22 Stunden pro Monat auf YouTube. Auch in England liegt TikTok mit 26h monatlich vor YouTube mit 16h pro Monat.

Zweieinhalb Stunden mögen ein geringer Unterschied sein, aber erhobenen Daten der App Annie nach zu urteilen, wird sich diese Kluft noch vergrößern: Im Dezember 2019, dem Beginn des Erhebungszeitraums des Unternehmens, verbrachten die Amerikaner nur 16 Stunden pro Monat auf TikTok gegenüber 21,5 Stunden auf YouTube – was bedeutet, dass das Nutzerengagement von TikTok deutlich zugenommen hat, während das von YouTube nur sehr wenig gewachsen ist.

Diese Entwicklung ist jedoch nicht überall gleich weit. Beispielsweise in Südkorea ist der Konsum von YouTube-Videos noch doppelt so gross wie der von TikTok-Videos.


3. Instagram testet Storylinks für alle

Bislang konnte man als „Otto-Normal-Verbraucer“ keine Links in die Instagram-Story packen, welche direkt hochgewischt werden können und somit die Website besucht werden kann.

Jetzt testet Instagram jedoch das Link-Sticker-Feature, durch welches eine ähnliche Form der Verlinkung möglich ist. Davon profitieren Instagram Accounts, welche bis jetzt die Anforderungen für die Swipe-Up Funktion noch nicht erfüllen, wie kleine Unternehmen und Micro-Influencer.


4. Triller entwickelt sich: länger Formate bei den Videos und Einstieg in den Social Commerce

Thriller schien lange ein Konkurrent von TikTok werden zu können, wenn sich die Politik in den USA unter Trump dazu entwickelt hätte, dass TikTok gesperrt wird in den vereinigten Staaten. Nachdem dies jetzt nicht eingetroffen ist, hat Triller die Erstellung von Langform-Videos, die Influencer mit Marken zusammenbringen, ausgeweitet, um seine Plattform vom Hauptkonkurrenten TikTok zu differenzieren.

Triller führt, durch die Entwicklung von Direct-to-Consumer (DTC)-Strategien zur Vermarktung von Produkten über digitale Kanäle, eine Click-to-Purchase-Funktion zu Livestreams hinzu, welche als shoppable video bezeichnet wird.

Der einkaufsfähige Livestream war ein weiteres Zeichen dafür, wie Triller im Auftrag von Marken Unterhaltungsinhalte mit Kommerz verbindet. Letztes Jahr bewarb NYX seine Frühjahrskollektion 2021 mit einem virtuellen Konzert der Sängerin Bebe Rexha und einem Augmented Reality (AR) Pop-up Shop auf Triller.


5. TikTok verkauft hauseigene AI weiter

ByteDance, die Muttergesellschaft der Video-Sharing-App TikTok, hat damit begonnen, die AI von TikTok an andere Unternehmen zu verkaufen. Das kann eventuell durch ein Abonnement passieren, klar ist das jedoch noch nicht.

Der Empfehlungsalgorithmus von TikTok hat einen großen Anteil daran, dass das Unternehmen so beliebt ist. Im Wesentlichen beeinflusst die Art und Weise, wie Sie mit der App interagieren, welche Videos sie Ihnen empfiehlt.


Titelbild-Credits: Jacalyn Beales & Andy Holmes Industry Trends Juli Industry Trends Juli Industry Trends Juli Industry Trends Juli

Picstars und 20 Minuten lancieren neuen Kanal

Picstars goes journalism. Wir haben uns mit 20 Minuten zusammengetan und werden ab sofort mehrmals wöchentlich den neuen Influencer-Kanal mit News aus der Influencer-Welt bespielen. Der Kanal heisst Influencer Radar und wir einmal immer Donnerstags in der Print-Ausgabe erscheinen. Wir teilten einen Artikel über den Shopping Wahnsinn auf TikTok, sprachen bereits über das norwegische Gesetz für mehr Echtheit auf den sozialen Medien, gingen auf das plötzlich aufgetretene Tourette-Syndrom von Dillan White und über die aufkommenden Fitness-Apps von Fitfluencern.

„Wir freuen uns sehr auf die Kooperation mit 20 Minuten und sind überzeugt, dass unsere kuratierten Inhalte die Begeisterung für die Welt der Influencerinnen und Influencer auf das Publikum übertragen können.“ Antonia Stickdorn, Head of Marketing Picstars

„Die Parallelwelten auf Instagram, TikTok, Twitch und Co werden immer grösser und entwickeln sich immer schneller. Weil es schwer und vor allem zeitraubend ist, bei all den Challenges, sich jagenden Trends und immer neuen Geschäftsmodellen den Überblick zu behalten, freut es mich ganz besonders, mit Picstars einen Partner im Haus zu haben, der alle wichtigen News aus diesem Bereich professionell überwacht und sein Wissen ab sofort mit unseren Nutzerinnen und Nutzern teilt“ Gaudenz Looser, Chefredaktor 20 Minuten

Industry Trends im Juli

Was ist in der Welt der Sozialen Medien im Juli 2021 passiert? Wir halten über die brandaktuellen Trends auf dem Laufenden und fassen die Industry Trends vom bevorstehenden Monat in diesem Beitrag für dich zusammen.

Industry Trends im Juni Industry Trends im Juni Industry Trends im Juni Industry Trends im Juni Industry Trends im Juni

1. In Norwegen geht die Regierung gegen die Verbreitung von Fake-Fotos rechtlich vor

Werbebilder, welche von Influencern bearbeitet wurden, müssen ab sofort auf den sozialen Medien als solche gekennzeichnet werden. Damit sollen Kinder und Jugendliche vor einem unrealistischen Schönheitsbild geschützt werden.

Bei einer Umfrage wurde festgestellt, dass 43% unter Stress stünden, wenn es um das äussere Erscheinungsbild geht. Kinder und Jugendliche sollen sich so akzeptieren können, wie sie sind.


2. Instagram führt Reels Ads in allen Regionen ein

Instagram treibt die Erweiterung der Reels-Anzeigen voran. Das neue Format soll ab heute in allen Regionen verfügbar sein. Tests wurden in ausgewählten Regionen durchgeführt und aufgrund des Erfolges sind sie jetzt weltweit verfügbar. Reels ist Instagram zufolge der beste Ort auf Instagram, um Menschen zu erreichen, welche noch keine Followers sind und somit kann das grösste Publikum erreicht werden.

Der effektive Erfolg des Formates ist schwer vorherzusagen, da dieser zu einem grossen Teil noch von der Kreativität und dem Zielgruppen-Fit einer Kampagne abhängig ist.


3. Untersuchungen zeigen den Einfluss von TikTok auf die gesamte Musikindustrie auf

Von den Befragten geben ganze 80% an, dass TikTok der primäre Ort ist, an welche sie neue Musik entdecken. Der Einfluss geht so tief, dass die TikTok-Tracks nicht nur auf der App durch die Decke gehen, sondern auch die Charts stürmen.

Man entdeckt neue Musik, neue Künstler und findet alte Lieblinge wieder. Nicht selten geht ein älterer Song erneut viral und erlebt ein Comeback. Diese drei Teile bilden die Haupttreiber des Musikerlebnis auf TikTok.

Die Songs bilden eine Art neuer Hashtag. Man kann auf den Sound klicken und findet eine Übersicht aller Videos, welche zu diesem Song erstellt wurden. Da die meisten den selben Track für den selben Trend oder Tanz nutzen, haben die Songs eine ähnliche Wirkung wie die Hashtags auf der App.


4. TikTok erweitert ihr Angebot mit Jump

Jumps erlauben den Nutzern von ihren Videos auf externe Programme und Dienste zu verlinken, welche von Beta-Partnern von TikTok geführt werden. Beispiele für TikTok Partner, welche bereits solche Jumps erstelt haben sind Whist, Breathwrk, Wikipedia, Quizlet, StatMuse und Tabelog. Man kann auf diese Links klicken, um Sachen wie Rezepte, Quizzes, Lerntools usw. zu entdecken. TikTok ist ein Ort der Unterhaltung, wo man jedoch auch neues lernt und laut TikTok bildet Jump die letzte Meile für die Entdeckungsreise ihrer Community.

Es kommen laufend neue Jump-Partner dazu . TikTok baut auf die Kreativität der User*innen und man darf gespannt sein wie diese die Jump-Funktion nutzen werden.


5. Instagram fügt Gruppen-Fundraiser zu ihrem Angebot hinzu

Instagram hat die Möglichkeit geschaffen, Gruppen-Spendenaktionen auf der Plattform durchzuführen. Dies ermöglicht es den Nutzern, das Engagement für einen guten Zweck zu erhöhen, indem mehrere Personen an einer einzigen Spendenaktion innerhalb der App teilnehmen.

Diese Funktion wurde aufgrund der Erfahrungen geschaffen, welche durch die Pandemie gemacht wurden. Es wurden über die letzte Zeit bereits mehrere neue Möglichkeiten auf der App geschaffen welche in die gleiche Richtung gehen. Im Juli letzten Jahres fügte Instagram persönliche Spendenaktionen hinzu, im August folgten dann Instagram Live-Spendenaktionen. Im November letzten Jahres fügte Instagram außerdem die Funktion hinzu, dass Nutzer gemeinnützige Spendenaktionen direkt in ihrem IG-Feed erstellen und teilen können.


Industry Trends im Juni

Titelbild-Credits: https://unsplash.com/photos/f9ccja4tPA8 &https://unsplash.com/photos/QHGcADeeT00

Die wichtigsten Social Media Kanäle

Social Media Kanal ist nicht gleich Social Media Kanal. Alle Plattformen haben ihren eigenen Charakter und eigene Vor- und Nachteile. Für eine Kampagne können die Kanäle sehr strategisch ausgesucht werden, wodurch die optimale Zielgruppe zielgenau erreicht werden kann. In diese Beitrag geben wir eine Übersicht über die aktuell wichtigsten sozialen Plattformen.

Instagram

Die weltweite Nutzerzahl von Instagram ist unglaublich gross. Aktuell zählt Instagram insgesamt 1.22 Milliarden aktive Nutzer (Statista). Man kann auf der Plattform Posts, Stories, Reels, IGTV Videos, Live Videos und Guides teilen. Reels ist die Antwort von Instagram auf den Erfolg von TikTok. In der Schweiz nutzen 2.9 Millionen User die App aktiv (Statista) und in Deutschland sind es 27.8 Millionen (Agentur Gerhard).

Einen Grossteil der Creators auf Instagram fährt die „Glossy-Schiene“. Die Posts sind sehr perfekt gestaltet und es wird auf jedes Detail und jeden möglichen Makel geachtet. Dass Influencer auf Instagram Werbung machen ist mittlerweile breit akzeptiert und die Followers vertrauen dennoch stark auf die Meinung von ihren Lieblings-Creatorn, da diese mit ihrem Namen hinter den Produkten stehen, für welche sie werben. Die grosse Vielfalt an unterschiedlichen Creators ermöglicht es uns den perfekten Mix aus Nischen Influencern, grossen Creators, Personalities etc. zu finden und so die Zielgruppe treffgenau zu erreichen.

Der grösste Schweizer Influencer ist momentan Dean Schneider. Er ist nach Süd-Afrika ausgewandert, wo er das private Schutzgebiet mit den Namen Hakuna Mipaka aufgebaut hat. Mit ihm leben Löwen, Äffchen, eine Hyäne und viele weitere Tiere.

In Deutschland sind die Zwillinge Lisa und Lena die Creators mit der grössten Followerschaft mit fast 16 Millionen Followers. Bekannt wurde die beiden über die Plattform musical.ly, dem Vorgänger von TikTok.

TikTok

TikTok ist der neue Stern am Social Media Himmel. Die Video Plattfom war ist die am meisten gedownloadete App im Apple App Store (Oberlo). Ursprünglich war die App unter dem Namen musical.ly bekannt, bei welchem man hauptsächlich Lipsync-Videos hochladen konnte. Man kann auf TikTok bis zu 3 Mi nütige Videos hochladen, welche man mit Sound hinterlegen kann, schneiden und mit Filtern und Effekten bearbeiten kann. Die Creators haben die Chance unfassbare Reichweiten zu erlagen und jeder halt die selben Chancen viral zu gehen. Es gibt viele Nischen und Randgruppen und so kann man bei einer TikTok-Kampagne einen sehr genauen Zielgruppen-Fit durch eine passende Creator-Wahl erreichen.

Für Unternehmen stehen Produkte wie Branded Effects, Hashtag Challenge oder Brand Takeovers zu Verfügung und TikTok stellt Unternehmen auch Best Practices oder Produkt-Anleitungen zur Seite, um den eigenen Kanal zu optimieren (Hubspot). TikTok ist vor allem bei den jüngeren Nutzer*innen beliebt, die Alterskurve steigt jedoch beständig. Bei Umfragen von Statista kam heraus, dass die User-Frequency sehr hoch ist: 75.6% nutzen die App täglich (Statista). Bis zu den 20 Jährigen Probanden einer Umfrage im Jahr 2020 haben über die Hälfte der Befragten TikTok installiert und bis zu den 17 Jährigen sind es sogar über 88% (Statista). Die zukünftige Käuferschaft tummelt sich also auf der Plattform. Und beobachtet man die steile Wachstumskurve der Plattform, darf davon ausgegangen werden, dass diese Zahlen noch weiter steigen werden. Die Zahlen sprechen für sich: Weltweit 689 Mio. aktive Nutzer*innen, durchschnittliche Nutzungszeit von 52 Minuten täglich und 90% der Nutzer*innen öffnen die App mehrmals täglich (Oberlo).

Der Berner Oluyomi Scherrer ist momentan der grösste Schweizer TikToker. Der gerlernte Koch produziert Koch-Videos auf der Plattform, wobei er ein IPad als Schneidebrett nutzt. Unter der Username @Thispronto unterhält er ganze 8 Millionen Follower und seine Videos kommen extrem gut an. (werbewoche)

Klicken Sie auf den unteren Button, um den Inhalt von www.tiktok.com zu laden.

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Quelle: @Thisispronto – TikTok

Mit unglaublichen 33.2 Mio. Follower*innen ist Younes Zarou der grösste deutsche TikToker. Auf seiner Seite hat er Videos, welche über 100 Mio. Views haben.

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Quelle: @youneszarou – TikTok

Youtube

Der Klassiker Youtube: 2005 gegründet und seit 2006 Google zugehörig (Statista). Youtube kenn gefühlt jeder und mittlerweile ist Influencer-Marketing auf Youtube keine Neuheit mehr. Viele Creators produzieren Werbevideos und haben funktionierende Partnerschaften und Kooperationen aufgebaut. Die Anzahl der monatlichen aktiven User*innen ist weltweit bei über 2.3 Milliarden Menschen (Statista).

Die erreichten Reichweiten sind unwahrscheinlich hoch. Nicht selten haben sich Content-Creators von Youtube einen Celebrity ähnlichen Stand und haben sich durch ihre Youtube-Karriere eine eigene Marke aufgebaut.

Twitch

Twitch ist eine Livestream-Plattform, welche seit 2011 eigsenständig funktioniert. Die Plattfor wird vor allem von Garmer genutzt, welche ihre Spiele im Lifestream spielen und live mit ihrer Community interagieren. Es finden auf E-Spot Veranstaltungen statt, wleche man online verfolgen kann. (Computerbild). Über den Twitchtracker kann man live die Zahlen verfolgen. Im Mai wurden beispielsweise 2’307’473’592 h aktiv zugeschaut (Twitchtracker).

Auch Youtuber tummeln sich immer mehr auf der Seite. Beispielsweile Gronkh, welcher Let’s Plays auf Youtube hochgeladen hat, MontanaBlack, der grösste deutsche Streamer und Knossi, welcher auch online Glücksspiele live macht, sind alle auch auf Youtube unterwegs (Streamproject)

Facebook

Facebook ist das grösste Soziale Netzwerk. Ausserdem ist es die Mutterunternehmung von Instagram und WhatsApp. Täglich nutzen 2.6 Milliarden Menschen Facebook täglich und 3.3 Milliarden nutzen das Netzwerk monatlich (allfacebook). Facebook hat sich seit Beginn stark verändert und während der Corona Pandemie einen Fokus auf Live-Videos gelegt und fokussiert sich ebenfalls auf thematische Gemeinschaften. Ebenfalls ist online Shopping ein Thema, was Facebook immer mehr beschäftigt und die Entwickler scheinen grossen Wert darauf zu legen, diese Funktionen auszubauen. (trustedshops)

Die Dominanz von Facebook ist seit 2015 jedoch stark gesunken, da sich Jugendliche vom Netzwerk abwenden. Facebook ist bei den älteren Generationen noch voll im Kurs, bei den Jungen jedoch nicht mehr der Vorreiter. Bei den 12-34 Jährigen ist Facebook nur noch bei jedem 5. das meist genutzte Soziale Medium. Instagram liegt auf den Spitzenplatz in dieser Alterskategorie. Dafür bei den über 55 Jährigen ist Facebook bei 70% das am meisten genutzte Netzwerk. (wiwo)

Twitter

Im Vergleich zum Vorjahr konnte Twitter einen 17% Wachstum vorweisen und zeigt 199 Mio. Nutzer auf (futurebiz). Marken mit grosser Reichweite können Twitter nutzen, um eigene Trends zu setzen, wenn die Voraussetzung erfüllt ist, dass ihre Community nach der Brand sucht und zuhört (hubspot).

Was unterscheidet jedoch Twitter von den anderen Sozialen Medien? Es ist eine Plattform, welche auf Echtzeit Kommunikation baut. Man kann Meinungen, Ideen etc. „twittern“ und danach mit der Twitter Community interagieren. Man kann auf Statement & Fotos von anderen Unser*innen reagieren und Meinungen austauschen. In erster Linie sind Privatpersonen auf Twitter unterwegs, um ihrem Lieblings Celebrities und Brands zu folgen und immer up to date und so nah wie möglich bei ihnen zu bleiben. (diri)

Titelbildcredits: Dean Schneider, Younes Zarou & Lisa & Lena

Industry Trends im Juni

Was ist in der Welt der Sozialen Medien im Juni 2021 passiert? Wir halten über die brandaktuellen Trends auf dem Laufenden und fassen die Industry Trends vom bevorstehenden Monat in diesem Beitrag für dich zusammen.

1. Instagram führt neues Feature der Shopping-Funktion für Product Launches ein

Die neue Funktion erlaubt es Online-Käufern auf Instagram schneller auf Product-Drops aufmerksam zu werden, da die Produkte in dieser Zeit nur in sehr begrenzter Stückzahl vorzufinden sind. (Drops sind ein neuer E-Commerce-Trend: steigert Buzz um Produkte in den Vorwochen vor dem offiziellen Launch)

Die Drops werden ab sofort einen eigenen Platz in der App haben, wo sie gefiltert zu finden sind. Um von dieser neuen Funktion Gebrauch machen zu können, können Unternehmen die Produktlancierungs-Funktion auf Instagram nutzen.


2. Instagram stellt nun auch Insights von Reels & Live Beiträgen zu Verfügung

Bei den Reels können die Creators nun auf folgende Informationen über ihren Beitrag zugreifen: Totale Abspielungen, erreiche Accounts, Likes, Kommentare, Saves und Teilungen.

Bei Live Beiträgen sind ab jetzt folgende Daten einsehbar: erreichten Konten, gleichzeitige Spitzenbetrachter, Kommentare und Teilungen.

Diese wurden aufgrund von Feedback von Creators und Unternehmen eingeführt, für welche es sehr wichtig ist zu verstehen, wie ein Beitrag performt hat und wie man die Performance noch verbessern kann.


3. TikTok setzt auf die Innovation neuer Tool zur Bekämpfung von Mobbing auf der Plattform

Die neue Funktion erlaubt die gesammelte Löschung oder Blockierung von mehreren Kommentare bzw. Konten, auf den eigenen geteilten Inhalten der Creators. So können sich die Creators vor Mobbing und Hasskommentaren besser schützen.

Ebenfalls ist es seit kurzer Zeit möglich, die Kommentare zu filter und nur eine getroffene Auswahl öffentlich sichtbar zu machen. Schreibt ein*e Nutzer*in einen unfreundlichen oder problematischen Kommentar wird diese Person vor dem Senden von der App dazu aufgefordert, diesen erneut zu überdenken.

Nutzer*innern zwischen 13 und 17 Jahren werden durch zusätzliche Sicherheitsvorkehrungen vermehrt geschützt, welche eine altersgerechte Nutzung von TikTok gewährleisten sollen (bspw. Einschränkungen bei Duett, Stitch, Direktnachrichten und Kommentaren).


4. Instagram erlaubt Usern das Verbergen von Likes auf Beiträgen

Nach intensiver Testphase veröffentlicht Instagram das Feature, welches Nutzer*innen erlauben soll, die Anzahl Likes auf ihren Beiträgen zu verbergen. Das Ziel dabei ist es, den Druck den die Plattform aufrechterhält zu verringern und den Fokus auf die Beiträge statt die Likes zu lenken.


5. WhatsApp aktualisiert die Datenschutzrichtlinien

Das primäre Ziel ist die breitere Nutzung der Daten für das Thema online Shopping auf Facebook. Die Integrität aller Produkte von Facebook-Unternehmen soll gewährleistet und Werbeanzeigen und das Produkterlebnis auf Facebook verbessert werden.

Die neuen AGBs stossen teils auf Unmut unter den Whats App Nutzer*innen. Messengerpeople.com jedoch hält fest: „Dieser Austausch von Metadaten ist aber nicht neu und betrifft auch keine Nutzer innerhalb der EU, da hier zum einen die DSGVO (Datenschutzgrundverordnung) gilt und zum anderen die Vereinbarung mit der EU-Kartellbehörde zur Übernahme von WhatsApp durch Facebook im Jahr 2014 eine Datenweitergabe untersagt.“


Titelbild-Credits: https://unsplash.com/@benceboros & https://unsplash.com/@laurachouette

Influencer Produkte

Selten werden Produkte so schnell verkauft, wie wenn sie von Influencer:innen promotet werden. Brands haben nun angefangen, gemeinsam mit Creators aus den verschiedensten Bereichen, individuelle Produkte zu entwickeln. Diese Produktkooperationen sind mittlerweile zu einem festen Bestandteil vom Influencer Marketing geworden. Es gibt im deutschen Markt bereits jetzt viele Best Practice Beispiele und man darf damit rechen, dass die Schweiz diesem Beispiel folgt.

Über die letzten Jahre lässt sich ein Shift beobachten. Früher waren es vor allem prominente Persönlichkeiten, welche als Ambassadoren für eine Brand Werbung machten. Heutzutage sind es nicht mehr nur Promis, sondern zunehmend auch Influencer:innen. Gleichermassen glänzen Prominente und Influencer:innen vor allem durch ihre Reichweiten und die loyalen Communities.

Roger Federer mit On, der mittlerweile Teilhaber des Schweizer Laufsportspezialisten ist, Wendy Holdener mit Emmi Caffè Latte und die Toten Hosen mit ihrer eigenen Biermarke Hosen Hell. Dies sind nur ein paar Beispiele für Produkte, welche aus einer Kooperation mit prominenten Persönlichkeiten entstanden sind.

Bildquellen: Emmi / On Running / Hosen Hell (abgerufen: 26.04.2021)

Mittlerweile sind auch Produkte auf dem Vormarsch, die von Influencer:innen in Kooperationen oder eigenständig entwickelt wurden. In den USA sind sie gar nichts aussergewöhnliches mehr und auch in Deutschland werden diese Produkte immer gängiger. Die Cases zeichnen sich durch extrem positive Absatzzahlen aus. Die Tatsache, dass die Produkte blitzschnell ausverkauft sind, spricht für sich. Wir stellen gerne einige dieser Erfolgs-Cases vor.

Naturally Pam by Pamela Reif

Pamela Reif ist, mit mittlerweile knapp 8 Millionen Abonnenten, schlichtweg die deutsche Fitness-Influencerin auf Instagram. Sie postet Workout-Videos auf YouTube, erstellt Workout-Pläne, hat diverse Kochbücher herausgebracht und eine eigene App, in der sie regelmässig neue Rezepte veröffentlicht. Ausserdem hat sie es im Jahr 2020 auf die Forbes 30 under 30 Liste geschafft. Pamela Reif schreibt momentan eine echte Erfolgsgeschichte. Nun hat sie auch ihre eigene Food-Marke unter dem Namen Naturally Pam gegründet. Circa 30 Minuten nach dem Launch war bereits das gesamte Sortiment im Online Shop restlos ausverkauft. Es haben es nicht einmal alle zum Check-Out geschafft, da die Server teilweise zusammengebrochen sind.

Bildquellen: Bild 1 / Bild 2 / Bild 3 (abgerufen: 26.04.2021)

Bei ihren Produkten wird Qualität und Nachhaltigkeit grossgeschrieben. Die Zutaten sind aus biologischem Anbau und auch bei den Verpackungen wird auf Nachhaltigkeit gesetzt. Sie sind plastikfrei, biologisch abbaubar und aus rezyklierbarer Zellulosefolie. Ausserdem wird der CO2 Ausstoss der Herstellung und des Versands kompensiert. (Quelle: Naturally Pam)

Ein Produkt muss den Werten der Influencer:innen gerecht werden. Am Beispiel Pamela Reif sieht man, dass sich ihre persönlichen Werte in der Herstellung und den Produkten widerspiegeln. Dies muss gegeben sein, damit das Produkt authentisch wirkt und von den Followern gut aufgenommen wird. Anhand der Absatzzahlen sieht man, dass dies sehr gut funktioniert und aufgrund der positiven Reviews wird deutlich, dass die Follower von der Qualität überzeugt sind. Marie Inspire beispielsweise, hat eine solche Review aufgenommen und ist überzeugt von Pams Produkten:

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Capi’s BraTee

Der momentan erfolgreichste Rapper Deutschlands Capital Bra hat vor einiger Zeit bereits seine eigene Pizza auf den Markt gebracht. Jetzt ist er mit dem BraTee am Start. Der Musiker mit den meisten Top Eins Hits (Quelle: Wikipedia), hat nun also seine ganz eigene Eistee-Marke, welche in vier Sorten zu kaufen ist. Erhältlich sind Wassermelone, Pfirsich, Zitrone und Granatapfel. (Quelle: BraTee)

Bildquellen: Bild 1 / Bild 2 / Bild 3 (abgerufen: 26.04.2021)

Die Eistees verkaufen sich sehr schnell und kommen sehr gut an. Laut Raptastisch wurden sogar bereits vor dem offiziellen Launch 6 Millionen Units verkauft. Um den Hype zu verstehen wollte auch Antonia, unser Head of Marketing, das Produkt testen und konnte gerade noch einen der letzten Wassermelone-Tees ergattern, ehe alles ausverkauft war. Nach dem Gespräch mit einem Verkäufer des Drinks of the World in Zürich, erklärte sich die Situation: Jugendliche stünden bereits schon vor den Öffnungszeiten wartend vor dem Shop im Zürcher HB. Europaletten, die den Bestand für das Wochenende sichern sollten, waren bereits am Freitag restlos leergefegt.

Bildquellen: Bild 1 / Bild 2: privat / Bild 3 (Bild 1 und 3 abgerufen: 26.04.2021)

Luca Pizza by laserluca

Gemeinsam mit dem Pizza-Hersteller Gustavo Gusto, hat der deutsche YouTuber Luca Tiefkühlpizzen auf den Markt gebracht. Die erste Pizza kam 2017 in die Läden, wobei diese Kooperation eigentlich nur als Projekt hätte stattfinden sollen. Doch da die Zusammenarbeit so erfolgreich ist, produzierten sie im Dezember 2020 bereits die 3. gemeinsame Pizza. Mit der neuen Käse-Pizza wird auch der wachsende vegetarische Teil der Zielgruppe von Luca erreicht (Quelle: Horizont).

Bildquellen: Bild 1 / Bild 2 / Bild 3 (abgerufen: 26.04.2021)

Es fand im Rahmen des „Pizza-Releases“ ein Meet & Greet statt, an welchem 3000 Kids teilnahmen und ihr Idol treffen konnten. Die KPIs zeugen ebenfalls von einer sehr positiven Bilanz. Die Videos zu einer seinen Kreationen erzeugten im Ganzen über 7.5 Millionen Views.

Bildquellen: Bild 1 / Bild 2 / Bild 3 (aufgerufen: 26.04.2021)

Rob’s Original by CrispyRob

Bei dem Namen macht es schon sehr viel Sinn, dass YouTuber CrispyRob Chips verkauft. Auf seiner Website ist zu lesen dass, „die perfekten Chips zu kreieren“, schon seit Kindertagen ein Traum von ihm sei. In vier Sorten sind die Chips unter dem Namen Rob’s Original exklusiv bei Kaufland in Deutschland erhältlich. (Quelle: Rob’s Originals)

Auch Ralf Osteroth, Picstar’s CEO, erzählte, dass die Chips bei ihm zu Hause so gut ankamen, dass sie in kürzester Zeit weggefuttert wurden. Rob beweist also einen guten Riecher. Seine Passion für die perfekten Chips kommt in seinem Video sofort rüber:

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Sucuk by Zeki

Im Bereich Influencer Marketing mag Deutschland der Schweiz einen Sprung voraus sein. Dennoch gibt es auch bereits in der Schweiz ein Beispiel für eine gelungene Influencer-Produkt-Kooperation. Zeki ist einer der erfolgreichsten Influencer der Schweiz und ein grosser Sucuk-Fan. Er hat das Kochen als neues Hobby entdeckt und kombiniert am liebsten traditionelle Küche aus seinen Kindertagen, mit klassischen Schweizer Gerichten (Quelle: Werbewoche) . Das Produkt ist eine Sucuk, eine türkische, sehr würzige Wurst, welche Zeki unter dem Markennamen Zeki’s Original in ausgewählten Migros-Filialen verkauft.

Um den Launch seiner Wurst zu verkünden und die Verkäufe anzukurbeln, hat Zeki sogar, gemeinsam mit EffE, einen Song samt Video herausgebracht, in welchem es sich – natürlich – nur um die Sucuk dreht.

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Fazit

Influencer Produkte sind unbestritten bereits jetzt ein wichtiger Teil von Influencer Marketing. Wenn man die bisherige Entwicklung von Influencer Marketing in den USA und Deutschland beobachtet, darf man davon ausgehen, dass das Potential dieser Kooperationen ganz bald auch in der Schweiz erkannt wird. Zu bedenken sei allerdings der limitierte Platz in den Regalen. Im Gegensatz zu Deutschland und den USA herrsche in der Schweiz gewissermassen eine Platzknappheit in den Geschäften. Wenn also ein neues Produkt in das Sortiment aufgenommen wird, müsse ein anderes gestrichen werden (Quelle: 20 Minuten). Es lassen sich jedoch viele Produkte auch online verkaufen. Pamela Reif beispielsweise, offeriert ihre Produkte zwar an ausgewählten Verkaufsstellen, verkauft sie jedoch hauptsächlich online.

Influencer Produkte tragen automatisch ein gewisses Gütesiegel, da sie direkt mit dem Namen (oder dem bekannteren Künstlernamen) einer natürlichen Person verbunden sind und diese damit für die Qualität des Produktes einsteht. Natürlich hängt das Ganze aber immer auch davon ab, hinter welchen Werten die Influencer:innen stehen.

Wir sind auf jeden Fall schon jetzt sehr gespannt, mit welchen Kooperationen und Produkten, unsere Influencer:innen, in Zukunft ihre Follower begeistern werden.

Bist Du an Influencer Marketing interessiert? Schaue gerne bei unsere Case Studies vorbei und klicke Dich durch den Content unserer fantastischen Influencer:innen.


Beitrags- & Titelbild: Crispy Rob / Pamela Reif / Capital Bra)

Obwohl. Umso. Entweder. Obgleich.

Interview mit Robin zum Product, der Picstars Technologie

Unser Senior Product Manager Robin stellt uns in diesem Interview das in-house Product Team vor und gibt uns eine kleine Einführung in die Picstars eigene Technologie, welche auch Rookies verstehen.

Robin Christopher Heering, 28, Senior Product Manager bei PICSTARS

Robin ist in Stuttgart geboren, in Genf aufgewachsen und hat auf mittlerweile drei Kontinenten gelebt. Nach seiner letzten Station in London ist er nun nach Zürich gezogen und lebt dort mit seiner Frau und einem Sohn.

Robin verfügt über einen breiten Hintergrund in den Bereichen Technologie, Business und Entertainment. Er fing mit 17 Jahren als Filmkomponist an und absolvierte später einen Bachelor of Science in International Business Administration an der Tilburg University. In Prag mitbegründete Robin eine Digital Development Agency, später eine Digital Academy und absolvierte einen Master of Arts in Music Business Managment in London. Er ist stets im Bereich Digital Marketing und Tech tätig und seit seinem Umzug nach Zürich ein zentrales Mitglied der Picstars Family.

Was kann die Picstars-eigene Technologie genau?

„Picstars legt einen primären Fokus auf die Digitalisierung von Schlüsselphasen des Influencer Marketings, mit dem Ziel, einen effizienten, skalierbaren und kostensparenden Prozess aufzubauen. Zu der ersten Schlüsselphase gehört die Identifikation der perfekten Influencer für die Kampagne – das erste Kernelement für eine erfolgreiche Influencer-Kampagne. Weiter geht es mit Legal und Compliance Prozessen, welche ebenfalls digitalisiert ablaufen. Später im Gesamtprozess steht die Content-Freigabe und das Creator-Task-Management im Vordergrund. Die Kampagnen Manager prüfen den von den Creators vorgeschlagenen Content und überprüfen die zeit- und umfangsgerechte Veröffentlichung. Die Influencer erhalten ihre Payouts und schliesslich folgt das finale Monitoring und die Erstellung von Analysen und Berichterstattungen. Alle diese genannten Teile des Gesamtprozesses laufen über unsere Technologie digitalisiert ab. Durch das Brand Cockpit sind die Monitoring-, Analyse- und Berichterstattungsfunktionen nun auch für extern für unsere Kunden zugänglich.

Anfangs Dezember fand eine Migration auf eine neue und hochleistungsfähigere Version der „state of the art“ Picstars-Technologie statt. Mit diesem neuen System sind die Möglichkeiten endlos und wir freuen uns, eine Vielzahl an neuen und innovativen Ideen im nächsten Jahr verwirklichen zu können.“

Was beinhaltet Dein Aufgabenbereich bei Picstars und wie setzt sich Dein Team zusammen?

„Mein Aufgabenbereich bei Picstars ist sehr vielschichtig, weshalb ich meinen Job so liebe. Als Senior Product Manager bin ich für das Produkt, die Picstars Technologie, zuständig. Dies beinhaltet Aktivitäten wie die Kundenbefragungen, strategische Planungen (wie z.B. effiziente Ressourcenverteilung), die Optimierung und das Tracking. Für mich ist es essenziell, mich in die verschiedenen Stakeholder versetzen zu können, um allen Anliegen gerecht zu werden. Dazu gehören Kampagnen Manager, Sales Verantwortliche, Creators und Brands. Um eine positive User-Experience für alle beteiligten Parteien zu garantieren, führe ich fortlaufend Diskussionen und suche immer neue Optimierungsansätze. Während ich intern ständig auf dem neuesten Stand bin, bezüglich der Technologie und allen Anspruchsgruppen, behalte ich ausserdem die aktuelle Marktsituation immer im Blick, wobei ich nach neuen Möglichkeiten Ausschau halte. Meine Kenntnisse über das Verhalten der Märkte ist essentiell für meine Arbeit und kommt mir daher sehr zu Gute.

Ich arbeite mit einem kleinen aber sehr starken und agilen Team zusammen. Dies ermöglicht es uns, besonders schnell zu reagieren. Wir erhalten trotzdem einen soliden Produktmanagementprozess aufrecht, was uns erlaubt, unseren Code auf einem hohen Standard zu halten und unsere Features effizient auszubauen. Dies ermöglicht es, den Implementierungsprozess zu analysieren und optimieren, Transparenz in der Kommunikation zu schaffen und potentielle Investitionen in die Produktentwicklung zu evaluieren.

Woran abreitest Du im Moment?

„Gegenwärtig befinden wir uns in der Stabilisierungsphase des Entwicklungsprozesses, in der wir die Post-Mirgrations-Funktionen und Anpassungen der bereits integrierten Funktionen abschliessen, um uns auf einen dynamischen und wirkungsvollen Start im neuen Jahr vorzubereiten. Auf strategischer Ebene sind wir dabei, unseren Fahrplan für das nächste Jahr fertigzustellen, unsere Produkt-Strategie mit der Business-Strategie abzustimmen.

Was sind Highlights für Dich seit Deinem Arbeitsbeginn im Oktober?

„Da ich aus dem Tech Start-up und Agenturen Bereich komme, liebe ich den engen Gemeinschaftsgeist und die Proaktivität in unserem Team. Es gibt viele sehr talentierte Persönlichkeiten in allen Abteilungen und in der Geschäftsleitung.

Mein Produktentwicklungsteam ist absolut fantastisch. Die Energie, das Engagement und die qualitativ hochwertigen Ergebnisse sind ein grosses Highlight für uns alle. Wir können uns auch in jeder Situation aufeinander verlassen, so dass sich alle auf das Wesentliche konzentrieren können. Ausserdem pflegen wir eine sehr offene Kommunikation und inspirieren uns stetig, unsere Leistung zu verbessern und den bestmöglichen Output zu generieren.

Ein weiteres persönliches Highlight ist die Überwachung der erfolgreichen Migration der neuen Technologien. Diese wurden seit einem Jahr konzipiert und bearbeitet. Das Besondere an der Challenge bestand darin, dass ich diese mit nur 8 Wochen Einarbeitungszeit gemeistert habe. Um im Prozess die richtigen Entscheidungen und Prioritäten zu setzen, war es von entscheidender Wichtigkeit, dass ich das Produkt vollständig verstanden habe. Ich kann dem gesamten Team von Picstars für deren Unterstützung, Anleitung und Geduld in diesem Prozess nur danken.“

Worauf können wir uns in Zukunft freuen?

„Das Jahr 2021 scheint das bisher aufregendste Jahr für das Produktentwicklungsteam und Picstars zu werden. Wir wollen uns intensiv auf den Creator Discovery-Prozess konzentrieren, unsere Creator-Datenbank optimieren und eine erweiterte Smart Search Experience anbieten. Damit wird das Ziel verfolgt, einen noch perfekteren Match zwischen Brand und Influencer zu garantieren. Ein weiterer Fokus stellt die Verfeinerung des gesamten Reporting Prozesses dar, wobei Branded Content Ads weiter integriert werden.

Ich freue mich, in Zukunft noch weitere Einblicke in unsere Picstars-Welt geben zu können und einzelne Themen genauer zu beleuchten.“

Bring it on 2021!

YouTube

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Branded Hashtag Challenges

Branded Hashtag Challenges auf TikTok bieten einem Unternehmen ganz neue Marketing Möglichkeiten. Daher ist es sehr zu empfehlen, sich mit dieser Option auseinanderzusetzen. Unter den TikTokern sind Hashtag Challenges ganz gross, weshalb sie nicht mehr wegzudenken sind. Viele veröffentlichen ihre ganz eigene Version der Challenge unter dem dazugehörigen Hashtag. Somit findet man alle Versionen auf einen Blick unter dem Hashtag. Dies bildet die Basis für das Konzept der Branded Hashtag Challenges.

Die Challege ist für sechs Tage im Karussel der Trending Hashtags. Während 60 Tagen, der Live Zeit der Challege, kann man auf eine spezielle Übersichtsseite zugreifen, welche alle Inhalte zusammenfasst. Branded Hashtag Challenge Plus bietet ausserdem vorrangige Werbeplatzierungen und eine zusätzliche Explore Page mit modularen Komponenten wie Bannern, Karussell, Umfragen, Offline-Shops und zugehörigen Hashtags. Zusätzlich beinhaltet die Branded Hashtag Challenge 1 One Day Max und 1 TopView Ad.

#eyeslipsface – Beispielhafte Kampagne für eine Branded Hashtag Challege

Elf Cosmetics, eine Make Up Marke aus der USA macht es beispielhaft vor: Über 3 Millionen Videos wurden durch die Challenge generiert mit insgesamt 4 Milliarden Views. Somit ist es die bis dato die erfolgreichste TikTok Marketing Kampagne. Das folgende Video stellt die Kampagne kurz vor, wobei der Erfolg und die Gedanken hinter dem Konzept im Zentrum stehen.

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Die #eyeslipsface Kampagne ist das Paradebeispiel dafür, was durch TikTok Marketing alles möglich ist. Picstars ist TikTok Partner in der Schweiz und wir werden die neuen Branded Hashtag Challeges sofort in Angriff nehmen, sobald sie in der Schweiz verfügbar sind. Die Möglichkeiten sind fast unendlich gross, weshalb der Fantasie sind keine Grenzen gesetzt. Unternehmen werden die Möglichkeit geboten, durch die Challenge ihre individuelle Markenbotschaft zu verbreiten und sich in den Köpfen der Gen Z zu verankern. TikTok ist dazu eine einzigartige Plattform, da die Zuschauer den Content sehr gut annehmen und eigenständig weitervertreiten, worauf die Challeges bauen.

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#eyeslipsface Verion von Jessica Alba mit 11.6 Mio Views