Industry Trends im September

Was ist in der Welt der Sozialen Medien im September 2021 passiert? Wir halten über die brandaktuellen Trends auf dem Laufenden und fassen die Industry Trends vom bevorstehenden Monat in diesem Beitrag für dich zusammen.

1. 100 Millionen Fund für Youtube Shorts Creators geht live

YouTube wird Creators bis zu 10.000 Dollar pro Monat für das Erstellen von Videos für den TikTok-Konkurrenten YouTube Shorts zahlen. Das Unternehmen plant, im Laufe des nächsten Jahres 100 Millionen Dollar zu zahlen, wobei die ersten Zahlungen im August erfolgt sein sollen.

YouTube verlangt, dass es sich um Originalvideos handelt. Reuploads und Videos, die mit Wasserzeichen von anderen Plattformen (TikTok, Snapchat oder Reels) versehen sind, disqualifizieren einen Kanal für Zahlungen. Der Fund ist vorerst nur in 10 Regionen verfügbar, unter anderem in den USA, Großbritannien, Indien und Brasilien, und YouTube sagt, dass es plant, diese Liste in Zukunft zu erweitern.


2. Linkedin akquiriert die Video Tutorial App Jumprope

Linkedin hat die How-to-Video-App Jumprope als Teil seines erweiterten Video-Fokus übernommen. Jumprope, betitelt sich selbst als „der beste Ort, wo jeder eine Anleitung erstellen und diese auf jede soziale Plattform exportieren kann“. Den Nutzer:innen wird es auf der Plattform ermöglicht, Schritt-für-Schritt-Tutorials mit Video- und Bildmaterial zu erstellen, wobei voreingestellte Formate und Überlagerungen helfen, jedes Element zu vermitteln.

Auf LinkedIn hat Jumprope-CEO Jake Poses angekündigt, dass das Jumprope-Team nun ausschließlich an LinkedIn-Tools arbeiten wird, um seine eigenen Produkte zu entwickeln.


3. Instagram führt neue Massnahmen gegen Missbrauch ein

Zu den neuen Massnahmen gehören:

  • Die Möglichkeit, Kommentare und Direkt-Nachricht-Anfragen während erhöhter Spannung zu begrenzen. Das ist einer Funktion, die automatisch Kommentare und Direkt-Nachricht-Anfragen von Personen ausblendet, die Ihnen nicht folgen oder die Ihnen erst kürzlich gefolgt sind.
  • Stärkere Warnungen, wenn Leute versuchen, potenziell beleidigende Kommentare zu posten. Bis anhin gab es einen zwei stufigen Warnprozess, wenn jemand versucht einen potenziell beleidigenden Kommentar zu posten. Jetzt wird direkt die zweite, schärfere Warnung angezeigt.
  • Die weltweite Einführung der Funktion „Versteckte Wörter“, mit der man missbräuchliche DM-Anfragen filtern kann. Die Funktion ermöglicht es, anstössige Wörter, Sätze und Emojis automatisch in einen versteckten Ordner zu filtern, den man nie öffnen müssen, wenn man es nicht will. Außerdem werden Direkt-Nachricht-Anfragen gefiltert, die wahrscheinlich Spam oder minderwertig sind.

4. Instagram Collabs für mehr Transparenz

Kollaborationen können auf Instagram und anderen sozialen Netzwerken sollen durchschaubarer werden. Durch das neue Instagram-Feature Instagram Collabs wird nun eine Möglichkeit getestet, dies zu verbessern.

Anstatt dessen, dass bei einer Werbekollaboration der Partner-Account „nur“ markiert ist, wird der zweite Account für den Werbepost als CO-Autor des Beitrages dargestellt. Dazu muss, wie beim Branded Content Ads Tool, eine Anfrage verschickt werden. Wird diese Anfrage angenommen, taucht der Beitrag beim Partner wie ein regulärer Feed-Beitrag im Profil auf. Bis anhin wurde der Post nur unter den Markierungen beim Partner aufgelistet. Auch die Kommentare sind auf beiden Profilen ersichtlich.


5. Polywork als neuer LinkedIn-Konkurrent

Peter Johnston, der Gründer von dem beruflichen sozialen Netzwerk Polywork hat die neuartige Plattform gegründet. Damit will er die Möglichkeit zu schaffen, um die eigene Persönlichkeit, die eigenen Interessen und Fähigkeiten abzubilden. Er meint, dass der Bedarf da ist, noch viel mehr darzustellen, als lediglich das was in der regulären Arbeitszeit geleistet wird. Auf der Plattform kann man sich aktuell, ähnlich wie bei den Clubhouse-Anfängen, nur mit einer Einladung anmelden.

„As Polywork continues to grow, we hope to be able to empower people to express what’s important to them, and enable them to take professional paths more colorful, unique and different than they once thought possible. Because when people use their agency to make the life for themselves that they want — without feeling suppressed, embarrassed or intimidated — only good can come of it.“
Peter Johnston Industry Trends im August


Industry Trends im August

Titelbild: Molly Mears & Lilian Dibbern

Auch KMUs sollten auf Influencer Marketing setzen

Ist Influencer Marketing nur für grosse Unternehmen geeignet?

Nein!

Influencer Marketing sollte für alle Unternehmen eine Marketingstrategie sein, welcher vermehrt Aufmerksamkeit geschenkt wird. Die Wichtigkeit der jungen Marketingdisziplin, kann durch Prognosen und Zahlen klar belegt werden. Experten rechnen in der DACH Region mit einer Wachstumsrate von jährlich rund 30% und erwarten ein Marktvolumen von ca. CHF 5 Milliarden im Jahr 2027 (Kammermann, et al. (2020)).

Auch diverse Insights des Swiss Influencer Marketing Reports 2020 unterstreichen die heutige Relevanz von Influencer Marketing. Drei Key Insights des Reports sind:

60% aller Millennials folgen Influencer:innen in den Sozialen Medien. Von ihnen suchen mehr als die Hälfte dort gezielt nach Produktinformationen.

37% aller Millennials wurden bereits von Influencer:innen zu einem Kauf motiviert. Bei denen, die Influencer:innen abonniert haben und ihnen aktiv folgen, sind es sogar 53%.

Millennials lassen sich bei ihren Kaufentscheidungen stärker von den Informationen von Influencer:innen beeinflussen, als von Informationen durch (andere) bezahlte Werbeformen wie TV-Werbung, Anzeigen oder Suchmaschinenresultate.

Clegg, M., Hofstetter, R., Schindler, L., Deubelbeiss, O., Lanz, A., Faltl, M., & Tomczak, T. (2020). Swiss Influencer Marketing Report 2020, University of Lucerne.

Unternehmen wollen ganz besonders die junge Zielgruppe, die Generation Z, ansprechen. Laut des „Gen Z Report“s von Facebook, macht diese Generation weltweit mittlerweile 40% der Kaufkraft aus. Wer diese Zielgruppe, die „always on“ ist, erreichen möchte, muss also dort kommunizieren, wo sie sich aufhält – in den Sozialen Medien. Allen voran platziert sich hier die Plattform Tiktok immer stärker und hat in gewissen Altersgruppen bereits Instagram und YouTube den Rang abgelaufen (App Annie, 2021).

Die Generation Z muss also von Unternehmen erreicht werden. TikTok ist dafür bestens geeignet. Es wird empfohlen, möglichst schnell auf der Plattform aktiv zu werden, denn sobald das enorme Wachstum stagniert, wird es für Unternehmen auch zunehmend schwieriger, sich auf der Plattform zu etablieren.

Da auch Podcasts auch in der Schweiz immer mehr an Bedeutung gewinnen (Podcastschmiede, 2021), kann auch dieses Medium für Empfehlungsmarketing gut genutzt werden. Radio verliert an Relevanz und Podcasts nehmen vermehrt diese Stellung ein. Auch hier können Marketers von der nahen Verbundenheit zwischen Zuhörer und Podcaster profitieren (WUV, 2020).

Die Awareness und der Umsatz können also, bei einer passenden und guten Umsetzung, rapide gesteigert werden. Die Budgets der Unternehmen, welche in Influencer Marketing investiert werden sollen, haben sich daher in der vergangenen Zeit enorm gesteigert. Dennoch sind sich viele der Wirkung dieser Marketingdisziplin noch nicht vollends bewusst.

Für eine erfolgreiche Influencer Kampagne ist es wichtig, dass diese die Sprache des Absenders tragen muss. Für eine authentische und erfolgreiche Ansprache braucht es den Mut und das Vertrauen von Unternehmen in die ausgewählten Influencer:innen. Denn nur wenn diese ihre Kreativität vollends ausleben und ihre eigene Sprache sprechen können, sind sie in der Lage ihre Communities gewinnbringend zu aktivieren.

Das gleiche gilt auch für bezahlte Werbung, wie z.B. die Branded Content Ads. Die Absender dieser Sponsored Posts sind die Creators selber. Die Partnerschaft zum jeweiligen Brand ist klar gekennzeichnet und wird passgenau einer definierten Zielgruppe ausgespielt. Branded Content Ads sind ein sehr wirkungsvolles Tool um Impressionen zu generieren. Sie brillieren durch die Möglichkeit, auf authentische Art und Weise, durch Influencer:innen, eine präferierte Zielgruppe präzise zu erreichen um die Markenbotschaft zu verbreiten.

In der Schweiz ist die Generation Z durchschnittlich 37 Stunden täglich mit ihren Smartphones online (Xeit, 2021). Ein Unternehmen, welches in den Sozialen Medien aktiv ist, kann so ganz natürlich Teil des Diskurses werden und eine grössere Relevanz für die User:innen bieten. Brands, die das umsetzen können, haben gute Chancen von der Gen Z erkannt und ernstgenommen zu werden. Laut Facebook würden diese nämlich schlussendlich Marken wählen, die sich engagieren und schliesslich mit ihnen in Verbindung treten (Facebook IQ, 2021)

Auch der Software- Markt ist im Jahr 2020 vielfältiger und professioneller geworden, was die Influencer Marketing Branche massgeblich unterstützt (WUV, 2020). Agenturen entwickeln Technologien, welche spezifische Prozesse verbessern. Beispielsweise die Influencerauswahl und die Messung einer Kampagne kann vereinfacht und effizienter gestaltet werden. Auch Picstars hat eine eigene Technologie, welche die Kampagnenmanager:innen in diversen Prozessen unterstützt. Durch das Zusammenspiel zwischen moderner Technologie und dem Know-How des Teams, entsteht eine einzigartige Symbiose, welche die Zusammenarbeit mit Brand und Influencer:innen effizient, messbar und erfolgreich gestaltet.

Doch auf was ist besonders zu beachten, wenn man eine erfolgreiche Influencer Kampagne lancieren möchte? Wichtig ist es den „Perfect Match“ zu finden. Die passenden Influencer:innen für Brand und Kampagne. Haben sich diese Personen gefunden, wird die Message anhand des Briefings definiert. Dann gilt es den Creators kreativen Spielraum zu lassen sowie Handlungsschritte abzusprechen und einen regelmässigen Austausch zu arrangieren.

Ist die Kampagne live, lassen sich dank diverser Insights und der Technologie, die Menge an Kampagnen-KPIs übersichtlich darstellen und verfolgen. Schliesslich gilt es sinnvolle und datengestützte Entscheidungen zu treffen, potentielle Anpassungen vorzunehmen und den Erfolg einer Kampagne zu messen.

Bist Du an einer potenziellen Zusammenarbeit interessiert? Wir freuen uns von Dir zu hören.

Industry Trends im August

Was ist in der Welt der Sozialen Medien im August 2021 passiert? Wir halten über die brandaktuellen Trends auf dem Laufenden und fassen die Industry Trends vom bevorstehenden Monat in diesem Beitrag für dich zusammen.

Industry Trends Juli Industry Trends Juli

1. Spark Ads von TikTok

Branded Content Ads heissen jetzt neu Spark Ads. Für den Aufbau einer soliden Content-Strategie können auf TikTok kreative Originalvideos mit Spark Ads verstärkt werden. Durch die Duet-Funktionen wird die Verbreitung noch einmal intensiviert und eine nachhaltige Verbindung zu der Community kann aufgebaut werden.

TikTok kommuniziert: „Inhalte auf TikTok haben ein unendliches Potenzial, Kreativität zu inspirieren. Wir freuen uns darauf, dieses Produkt unseren Marken und Partnern vorzustellen. Wir freuen uns darauf, TikTok zu einem Ort zu machen, an dem sich Communities und Marken verbinden und entdecken können. Und freuen uns darauf, die grenzenlosen Möglichkeiten und die Kreativität zu sehen, die im TikTok-Universum warten.“


2. TikTok überholt YouTube in den USA

TikTok wurde lange nicht ernst genommen. Viele sind der Plattform gegenüber heute noch skeptisch, jedoch beweist sich die Plattform immer wieder von neuem. Nutzer von Android-Telefonen in den USA jetzt durchschnittlich 24,5 Stunden pro Monat auf TikTok, verglichen mit 22 Stunden pro Monat auf YouTube. Auch in England liegt TikTok mit 26h monatlich vor YouTube mit 16h pro Monat.

Zweieinhalb Stunden mögen ein geringer Unterschied sein, aber erhobenen Daten der App Annie nach zu urteilen, wird sich diese Kluft noch vergrößern: Im Dezember 2019, dem Beginn des Erhebungszeitraums des Unternehmens, verbrachten die Amerikaner nur 16 Stunden pro Monat auf TikTok gegenüber 21,5 Stunden auf YouTube – was bedeutet, dass das Nutzerengagement von TikTok deutlich zugenommen hat, während das von YouTube nur sehr wenig gewachsen ist.

Diese Entwicklung ist jedoch nicht überall gleich weit. Beispielsweise in Südkorea ist der Konsum von YouTube-Videos noch doppelt so gross wie der von TikTok-Videos.


3. Instagram testet Storylinks für alle

Bislang konnte man als „Otto-Normal-Verbraucer“ keine Links in die Instagram-Story packen, welche direkt hochgewischt werden können und somit die Website besucht werden kann.

Jetzt testet Instagram jedoch das Link-Sticker-Feature, durch welches eine ähnliche Form der Verlinkung möglich ist. Davon profitieren Instagram Accounts, welche bis jetzt die Anforderungen für die Swipe-Up Funktion noch nicht erfüllen, wie kleine Unternehmen und Micro-Influencer.


4. Triller entwickelt sich: länger Formate bei den Videos und Einstieg in den Social Commerce

Thriller schien lange ein Konkurrent von TikTok werden zu können, wenn sich die Politik in den USA unter Trump dazu entwickelt hätte, dass TikTok gesperrt wird in den vereinigten Staaten. Nachdem dies jetzt nicht eingetroffen ist, hat Triller die Erstellung von Langform-Videos, die Influencer mit Marken zusammenbringen, ausgeweitet, um seine Plattform vom Hauptkonkurrenten TikTok zu differenzieren.

Triller führt, durch die Entwicklung von Direct-to-Consumer (DTC)-Strategien zur Vermarktung von Produkten über digitale Kanäle, eine Click-to-Purchase-Funktion zu Livestreams hinzu, welche als shoppable video bezeichnet wird.

Der einkaufsfähige Livestream war ein weiteres Zeichen dafür, wie Triller im Auftrag von Marken Unterhaltungsinhalte mit Kommerz verbindet. Letztes Jahr bewarb NYX seine Frühjahrskollektion 2021 mit einem virtuellen Konzert der Sängerin Bebe Rexha und einem Augmented Reality (AR) Pop-up Shop auf Triller.


5. TikTok verkauft hauseigene AI weiter

ByteDance, die Muttergesellschaft der Video-Sharing-App TikTok, hat damit begonnen, die AI von TikTok an andere Unternehmen zu verkaufen. Das kann eventuell durch ein Abonnement passieren, klar ist das jedoch noch nicht.

Der Empfehlungsalgorithmus von TikTok hat einen großen Anteil daran, dass das Unternehmen so beliebt ist. Im Wesentlichen beeinflusst die Art und Weise, wie Sie mit der App interagieren, welche Videos sie Ihnen empfiehlt.


Titelbild-Credits: Jacalyn Beales & Andy Holmes Industry Trends Juli Industry Trends Juli Industry Trends Juli Industry Trends Juli

Industry Trends im Juli

Was ist in der Welt der Sozialen Medien im Juli 2021 passiert? Wir halten über die brandaktuellen Trends auf dem Laufenden und fassen die Industry Trends vom bevorstehenden Monat in diesem Beitrag für dich zusammen.

Industry Trends im Juni Industry Trends im Juni Industry Trends im Juni Industry Trends im Juni Industry Trends im Juni

1. In Norwegen geht die Regierung gegen die Verbreitung von Fake-Fotos rechtlich vor

Werbebilder, welche von Influencern bearbeitet wurden, müssen ab sofort auf den sozialen Medien als solche gekennzeichnet werden. Damit sollen Kinder und Jugendliche vor einem unrealistischen Schönheitsbild geschützt werden.

Bei einer Umfrage wurde festgestellt, dass 43% unter Stress stünden, wenn es um das äussere Erscheinungsbild geht. Kinder und Jugendliche sollen sich so akzeptieren können, wie sie sind.


2. Instagram führt Reels Ads in allen Regionen ein

Instagram treibt die Erweiterung der Reels-Anzeigen voran. Das neue Format soll ab heute in allen Regionen verfügbar sein. Tests wurden in ausgewählten Regionen durchgeführt und aufgrund des Erfolges sind sie jetzt weltweit verfügbar. Reels ist Instagram zufolge der beste Ort auf Instagram, um Menschen zu erreichen, welche noch keine Followers sind und somit kann das grösste Publikum erreicht werden.

Der effektive Erfolg des Formates ist schwer vorherzusagen, da dieser zu einem grossen Teil noch von der Kreativität und dem Zielgruppen-Fit einer Kampagne abhängig ist.


3. Untersuchungen zeigen den Einfluss von TikTok auf die gesamte Musikindustrie auf

Von den Befragten geben ganze 80% an, dass TikTok der primäre Ort ist, an welche sie neue Musik entdecken. Der Einfluss geht so tief, dass die TikTok-Tracks nicht nur auf der App durch die Decke gehen, sondern auch die Charts stürmen.

Man entdeckt neue Musik, neue Künstler und findet alte Lieblinge wieder. Nicht selten geht ein älterer Song erneut viral und erlebt ein Comeback. Diese drei Teile bilden die Haupttreiber des Musikerlebnis auf TikTok.

Die Songs bilden eine Art neuer Hashtag. Man kann auf den Sound klicken und findet eine Übersicht aller Videos, welche zu diesem Song erstellt wurden. Da die meisten den selben Track für den selben Trend oder Tanz nutzen, haben die Songs eine ähnliche Wirkung wie die Hashtags auf der App.


4. TikTok erweitert ihr Angebot mit Jump

Jumps erlauben den Nutzern von ihren Videos auf externe Programme und Dienste zu verlinken, welche von Beta-Partnern von TikTok geführt werden. Beispiele für TikTok Partner, welche bereits solche Jumps erstelt haben sind Whist, Breathwrk, Wikipedia, Quizlet, StatMuse und Tabelog. Man kann auf diese Links klicken, um Sachen wie Rezepte, Quizzes, Lerntools usw. zu entdecken. TikTok ist ein Ort der Unterhaltung, wo man jedoch auch neues lernt und laut TikTok bildet Jump die letzte Meile für die Entdeckungsreise ihrer Community.

Es kommen laufend neue Jump-Partner dazu . TikTok baut auf die Kreativität der User*innen und man darf gespannt sein wie diese die Jump-Funktion nutzen werden.


5. Instagram fügt Gruppen-Fundraiser zu ihrem Angebot hinzu

Instagram hat die Möglichkeit geschaffen, Gruppen-Spendenaktionen auf der Plattform durchzuführen. Dies ermöglicht es den Nutzern, das Engagement für einen guten Zweck zu erhöhen, indem mehrere Personen an einer einzigen Spendenaktion innerhalb der App teilnehmen.

Diese Funktion wurde aufgrund der Erfahrungen geschaffen, welche durch die Pandemie gemacht wurden. Es wurden über die letzte Zeit bereits mehrere neue Möglichkeiten auf der App geschaffen welche in die gleiche Richtung gehen. Im Juli letzten Jahres fügte Instagram persönliche Spendenaktionen hinzu, im August folgten dann Instagram Live-Spendenaktionen. Im November letzten Jahres fügte Instagram außerdem die Funktion hinzu, dass Nutzer gemeinnützige Spendenaktionen direkt in ihrem IG-Feed erstellen und teilen können.


Industry Trends im Juni

Titelbild-Credits: https://unsplash.com/photos/f9ccja4tPA8 &https://unsplash.com/photos/QHGcADeeT00

Die wichtigsten Social Media Kanäle

Social Media Kanal ist nicht gleich Social Media Kanal. Alle Plattformen haben ihren eigenen Charakter und eigene Vor- und Nachteile. Für eine Kampagne können die Kanäle sehr strategisch ausgesucht werden, wodurch die optimale Zielgruppe zielgenau erreicht werden kann. In diese Beitrag geben wir eine Übersicht über die aktuell wichtigsten sozialen Plattformen.

Instagram

Die weltweite Nutzerzahl von Instagram ist unglaublich gross. Aktuell zählt Instagram insgesamt 1.22 Milliarden aktive Nutzer (Statista). Man kann auf der Plattform Posts, Stories, Reels, IGTV Videos, Live Videos und Guides teilen. Reels ist die Antwort von Instagram auf den Erfolg von TikTok. In der Schweiz nutzen 2.9 Millionen User die App aktiv (Statista) und in Deutschland sind es 27.8 Millionen (Agentur Gerhard).

Einen Grossteil der Creators auf Instagram fährt die „Glossy-Schiene“. Die Posts sind sehr perfekt gestaltet und es wird auf jedes Detail und jeden möglichen Makel geachtet. Dass Influencer auf Instagram Werbung machen ist mittlerweile breit akzeptiert und die Followers vertrauen dennoch stark auf die Meinung von ihren Lieblings-Creatorn, da diese mit ihrem Namen hinter den Produkten stehen, für welche sie werben. Die grosse Vielfalt an unterschiedlichen Creators ermöglicht es uns den perfekten Mix aus Nischen Influencern, grossen Creators, Personalities etc. zu finden und so die Zielgruppe treffgenau zu erreichen.

Der grösste Schweizer Influencer ist momentan Dean Schneider. Er ist nach Süd-Afrika ausgewandert, wo er das private Schutzgebiet mit den Namen Hakuna Mipaka aufgebaut hat. Mit ihm leben Löwen, Äffchen, eine Hyäne und viele weitere Tiere.

In Deutschland sind die Zwillinge Lisa und Lena die Creators mit der grössten Followerschaft mit fast 16 Millionen Followers. Bekannt wurde die beiden über die Plattform musical.ly, dem Vorgänger von TikTok.

TikTok

TikTok ist der neue Stern am Social Media Himmel. Die Video Plattfom war ist die am meisten gedownloadete App im Apple App Store (Oberlo). Ursprünglich war die App unter dem Namen musical.ly bekannt, bei welchem man hauptsächlich Lipsync-Videos hochladen konnte. Man kann auf TikTok bis zu 3 Mi nütige Videos hochladen, welche man mit Sound hinterlegen kann, schneiden und mit Filtern und Effekten bearbeiten kann. Die Creators haben die Chance unfassbare Reichweiten zu erlagen und jeder halt die selben Chancen viral zu gehen. Es gibt viele Nischen und Randgruppen und so kann man bei einer TikTok-Kampagne einen sehr genauen Zielgruppen-Fit durch eine passende Creator-Wahl erreichen.

Für Unternehmen stehen Produkte wie Branded Effects, Hashtag Challenge oder Brand Takeovers zu Verfügung und TikTok stellt Unternehmen auch Best Practices oder Produkt-Anleitungen zur Seite, um den eigenen Kanal zu optimieren (Hubspot). TikTok ist vor allem bei den jüngeren Nutzer*innen beliebt, die Alterskurve steigt jedoch beständig. Bei Umfragen von Statista kam heraus, dass die User-Frequency sehr hoch ist: 75.6% nutzen die App täglich (Statista). Bis zu den 20 Jährigen Probanden einer Umfrage im Jahr 2020 haben über die Hälfte der Befragten TikTok installiert und bis zu den 17 Jährigen sind es sogar über 88% (Statista). Die zukünftige Käuferschaft tummelt sich also auf der Plattform. Und beobachtet man die steile Wachstumskurve der Plattform, darf davon ausgegangen werden, dass diese Zahlen noch weiter steigen werden. Die Zahlen sprechen für sich: Weltweit 689 Mio. aktive Nutzer*innen, durchschnittliche Nutzungszeit von 52 Minuten täglich und 90% der Nutzer*innen öffnen die App mehrmals täglich (Oberlo).

Der Berner Oluyomi Scherrer ist momentan der grösste Schweizer TikToker. Der gerlernte Koch produziert Koch-Videos auf der Plattform, wobei er ein IPad als Schneidebrett nutzt. Unter der Username @Thispronto unterhält er ganze 8 Millionen Follower und seine Videos kommen extrem gut an. (werbewoche)

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Quelle: @Thisispronto – TikTok

Mit unglaublichen 33.2 Mio. Follower*innen ist Younes Zarou der grösste deutsche TikToker. Auf seiner Seite hat er Videos, welche über 100 Mio. Views haben.

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Quelle: @youneszarou – TikTok

Youtube

Der Klassiker Youtube: 2005 gegründet und seit 2006 Google zugehörig (Statista). Youtube kenn gefühlt jeder und mittlerweile ist Influencer-Marketing auf Youtube keine Neuheit mehr. Viele Creators produzieren Werbevideos und haben funktionierende Partnerschaften und Kooperationen aufgebaut. Die Anzahl der monatlichen aktiven User*innen ist weltweit bei über 2.3 Milliarden Menschen (Statista).

Die erreichten Reichweiten sind unwahrscheinlich hoch. Nicht selten haben sich Content-Creators von Youtube einen Celebrity ähnlichen Stand und haben sich durch ihre Youtube-Karriere eine eigene Marke aufgebaut.

Twitch

Twitch ist eine Livestream-Plattform, welche seit 2011 eigsenständig funktioniert. Die Plattfor wird vor allem von Garmer genutzt, welche ihre Spiele im Lifestream spielen und live mit ihrer Community interagieren. Es finden auf E-Spot Veranstaltungen statt, wleche man online verfolgen kann. (Computerbild). Über den Twitchtracker kann man live die Zahlen verfolgen. Im Mai wurden beispielsweise 2’307’473’592 h aktiv zugeschaut (Twitchtracker).

Auch Youtuber tummeln sich immer mehr auf der Seite. Beispielsweile Gronkh, welcher Let’s Plays auf Youtube hochgeladen hat, MontanaBlack, der grösste deutsche Streamer und Knossi, welcher auch online Glücksspiele live macht, sind alle auch auf Youtube unterwegs (Streamproject)

Facebook

Facebook ist das grösste Soziale Netzwerk. Ausserdem ist es die Mutterunternehmung von Instagram und WhatsApp. Täglich nutzen 2.6 Milliarden Menschen Facebook täglich und 3.3 Milliarden nutzen das Netzwerk monatlich (allfacebook). Facebook hat sich seit Beginn stark verändert und während der Corona Pandemie einen Fokus auf Live-Videos gelegt und fokussiert sich ebenfalls auf thematische Gemeinschaften. Ebenfalls ist online Shopping ein Thema, was Facebook immer mehr beschäftigt und die Entwickler scheinen grossen Wert darauf zu legen, diese Funktionen auszubauen. (trustedshops)

Die Dominanz von Facebook ist seit 2015 jedoch stark gesunken, da sich Jugendliche vom Netzwerk abwenden. Facebook ist bei den älteren Generationen noch voll im Kurs, bei den Jungen jedoch nicht mehr der Vorreiter. Bei den 12-34 Jährigen ist Facebook nur noch bei jedem 5. das meist genutzte Soziale Medium. Instagram liegt auf den Spitzenplatz in dieser Alterskategorie. Dafür bei den über 55 Jährigen ist Facebook bei 70% das am meisten genutzte Netzwerk. (wiwo)

Twitter

Im Vergleich zum Vorjahr konnte Twitter einen 17% Wachstum vorweisen und zeigt 199 Mio. Nutzer auf (futurebiz). Marken mit grosser Reichweite können Twitter nutzen, um eigene Trends zu setzen, wenn die Voraussetzung erfüllt ist, dass ihre Community nach der Brand sucht und zuhört (hubspot).

Was unterscheidet jedoch Twitter von den anderen Sozialen Medien? Es ist eine Plattform, welche auf Echtzeit Kommunikation baut. Man kann Meinungen, Ideen etc. „twittern“ und danach mit der Twitter Community interagieren. Man kann auf Statement & Fotos von anderen Unser*innen reagieren und Meinungen austauschen. In erster Linie sind Privatpersonen auf Twitter unterwegs, um ihrem Lieblings Celebrities und Brands zu folgen und immer up to date und so nah wie möglich bei ihnen zu bleiben. (diri)

Titelbildcredits: Dean Schneider, Younes Zarou & Lisa & Lena

Industry Trends im Juni

Was ist in der Welt der Sozialen Medien im Juni 2021 passiert? Wir halten über die brandaktuellen Trends auf dem Laufenden und fassen die Industry Trends vom bevorstehenden Monat in diesem Beitrag für dich zusammen.

1. Instagram führt neues Feature der Shopping-Funktion für Product Launches ein

Die neue Funktion erlaubt es Online-Käufern auf Instagram schneller auf Product-Drops aufmerksam zu werden, da die Produkte in dieser Zeit nur in sehr begrenzter Stückzahl vorzufinden sind. (Drops sind ein neuer E-Commerce-Trend: steigert Buzz um Produkte in den Vorwochen vor dem offiziellen Launch)

Die Drops werden ab sofort einen eigenen Platz in der App haben, wo sie gefiltert zu finden sind. Um von dieser neuen Funktion Gebrauch machen zu können, können Unternehmen die Produktlancierungs-Funktion auf Instagram nutzen.


2. Instagram stellt nun auch Insights von Reels & Live Beiträgen zu Verfügung

Bei den Reels können die Creators nun auf folgende Informationen über ihren Beitrag zugreifen: Totale Abspielungen, erreiche Accounts, Likes, Kommentare, Saves und Teilungen.

Bei Live Beiträgen sind ab jetzt folgende Daten einsehbar: erreichten Konten, gleichzeitige Spitzenbetrachter, Kommentare und Teilungen.

Diese wurden aufgrund von Feedback von Creators und Unternehmen eingeführt, für welche es sehr wichtig ist zu verstehen, wie ein Beitrag performt hat und wie man die Performance noch verbessern kann.


3. TikTok setzt auf die Innovation neuer Tool zur Bekämpfung von Mobbing auf der Plattform

Die neue Funktion erlaubt die gesammelte Löschung oder Blockierung von mehreren Kommentare bzw. Konten, auf den eigenen geteilten Inhalten der Creators. So können sich die Creators vor Mobbing und Hasskommentaren besser schützen.

Ebenfalls ist es seit kurzer Zeit möglich, die Kommentare zu filter und nur eine getroffene Auswahl öffentlich sichtbar zu machen. Schreibt ein*e Nutzer*in einen unfreundlichen oder problematischen Kommentar wird diese Person vor dem Senden von der App dazu aufgefordert, diesen erneut zu überdenken.

Nutzer*innern zwischen 13 und 17 Jahren werden durch zusätzliche Sicherheitsvorkehrungen vermehrt geschützt, welche eine altersgerechte Nutzung von TikTok gewährleisten sollen (bspw. Einschränkungen bei Duett, Stitch, Direktnachrichten und Kommentaren).


4. Instagram erlaubt Usern das Verbergen von Likes auf Beiträgen

Nach intensiver Testphase veröffentlicht Instagram das Feature, welches Nutzer*innen erlauben soll, die Anzahl Likes auf ihren Beiträgen zu verbergen. Das Ziel dabei ist es, den Druck den die Plattform aufrechterhält zu verringern und den Fokus auf die Beiträge statt die Likes zu lenken.


5. WhatsApp aktualisiert die Datenschutzrichtlinien

Das primäre Ziel ist die breitere Nutzung der Daten für das Thema online Shopping auf Facebook. Die Integrität aller Produkte von Facebook-Unternehmen soll gewährleistet und Werbeanzeigen und das Produkterlebnis auf Facebook verbessert werden.

Die neuen AGBs stossen teils auf Unmut unter den Whats App Nutzer*innen. Messengerpeople.com jedoch hält fest: „Dieser Austausch von Metadaten ist aber nicht neu und betrifft auch keine Nutzer innerhalb der EU, da hier zum einen die DSGVO (Datenschutzgrundverordnung) gilt und zum anderen die Vereinbarung mit der EU-Kartellbehörde zur Übernahme von WhatsApp durch Facebook im Jahr 2014 eine Datenweitergabe untersagt.“


Titelbild-Credits: https://unsplash.com/@benceboros & https://unsplash.com/@laurachouette