Industry Trends im Februar

1. E-Commerce im Jahr 2022

Die Experten vom Werbedienstleister Criteo zeigen in ihrem Consumer-Sentiment-Index, dass Menschen, trotz der Covid-19-Pandemie, gerne Geld ausgeben um sich etwas zu kaufen. In ihrer Studie wird darauf hingewiesen dass Käufer:innen die sowohl online als auch im Laden einkaufen, deutlich mehr shoppen als reine Online-Shopper oder stationäre Käufer:innen. Was das für das E-Commerce bedeutet und welche weiteren Trends zu erkennen sind, lest ihr im folgenden Artikel.

2. Warum boomt die Creator Economy?

Das Influencer:innen-Dasein ist zum echten Vollzeitjob geworden. Die Creator Economy besteht aus über 50 Millionen Content Creators, Kuratoren, Social Media Influencer:innen, Bloggern, Fotografen und Videografen. 2.3 Millionen von ihnen machen diesen Job hauptberuflich und die meisten sind der Generation Z zugehörig. Da der Influencer Marketing Markt immer weiter wächst, sollte man als Marke auf dem Laufenden bleiben um weiterhin mitreden zu können.

3. Die aktuellen NFT-Trends

Non-Fungible Tokens (kurz: NFTs) werden stark gehyped und sind in aller Munde. Viele Tech-Gründer denken, dass das Web 3.0 die Zukunft sein wird, da die Wachstumsrate exponentiell wachse. In einem aktuellen Artikel der Technologie-Plattform Tech-Crunch, wird erklärt wie Blockchain-basierte Produkte nicht mehr im Web 2.0, sondern im Web 3.0 sein werden. Zudem wird beschrieben welche fünf NFT-Trends wir in der Zukunft auf dem Radar haben sollten.

4. 88% der KMUs setzen voll auf Onlinewerbung

Eine aktuelle Studie der crossvertise GmbH zeigt dass 88% der KMUs in Deutschland ihr Budget für Onlinewerbung freigeben. 141 kleine und mittlere Unternehmen haben bei dieser Umfrage mitgemacht. Die Studie zeigt dass Social Media als der Kanal Nummer 1 gilt. Unternehmen investieren immer mehr in Werbung auf diesen Plattformen und planen ihr Budget weiterhin jedes Jahr zu erhöhen.

5. Kostenpflichtige Instagram-Abos

Die Testphase ist in den USA bereits gestartet. Instagram testet den Einsatz von kostenpflichtigen Abos, um zu schauen ob sich es lohnen würde ein solches Modell einzuführen. Influencer:innen dürfen sich in dieser Testphase eine von acht Preismodellen aussuchen. Die Preisspanne liegt zwischen 0.99 US-Dollar bis 99.00 US-Dollar pro Mont. An diesen Abo-Modellen würden künftig nicht nur die teilnehmenden Influencer:innen, sondern auch Instagram verdienen.

Starkes Wachstum für Influencer-Werbung vorhergesagt

Laut dem Online-Portal für Statistik, Statista Advertising & Media Outlooks, ist im deutschen Influencer-Werbemarkt mit einem durchschnittlichen Wachstum von knapp 23% bis 2024 zu rechnen. Bisherige Prognosen gehen von einem ähnlich dynamischen Wachstum für die DACH-Region aus.

Mehr zu diesem Thema erfährst Du in einem unserer Artikel des Influencer Radars in Kooperation mit 20 Minuten.

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Bild-Credit: Unsplash / Erik Lucatero

Die Social Media Trends für 2022

Wir brechen auf ins neue Jahr und sind gespannt was 2022 im Bereich Social Media und Influencer Marketing so zu bieten hat. Entwicklungen, über die wir im vergangenen Jahr immer wieder gestolpert sind und die unserer Meinung nach an Dynamik gewinnen werden, haben wir im Folgenden in den Social Media Trends 2022 zusammengefasst.

1. Schweizer Unternehmen investieren immer mehr in Social Media

Zwei Drittel der Schweizer Unternehmen investieren in ihre Social Media Kanäle um mit ihren Kunden zu kommunizieren. Wir sind davon überzeugt, dass die Entwicklung nach oben zeigt, denn viele Unternehmen erkennen das Potenzial der digitalen Medien, um auch die jungen und digitalaffinen Generationen zu erreichen. Die Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften (ZHAW) erforscht die Effektivität von Social-Media-Plattformen für Unternehmen und Kunden und fasste diese in der „ZHAW Content Marketing Studie 2021“ zusammen.

2. Videos – und die am liebsten kurz + knackig

Die Entwicklung in Richtung Bewegtbild begleitet uns nun bereits schon eine Weile. Dass Social Media Userinnen und User vor allem auf kurze Videos ansprechen zeigt die Entwicklung der Erfolgsplattform TikTok sowie aktuelle Neuerungen auf Apps wie Instagram und YouTube. Mit den neuen YouTube Shorts z.B., knüpft die Google-Tochter nämlich genau an diesem Trend an und auch Instagram arbeitet mit Hochdruck an Optimierungen für Stories und Reels.

3. Nachhaltigkeit und Haltung in der Werbung

Nachhaltigkeit wird immer mehr ein zentrales Thema in unserer heutigen Gesellschaft. Die Idee globale Probleme gemeinsam zu lösen ist ein wichtiger Ansatz und somit auch im Influencer Marketing ein notwendiges Thema, denn wir müssen Menschen auf die Problematiken aufmerksam machen. Im folgenden Beispiel sind vor allem KMUs im Zentrum. Wir aber sind davon überzeugt, dass Unternehmen jeglicher Grösse von einer klaren Haltung profitieren werden.

4. Neue Creator-Kategorien 

Es entstehen neue Kategorien von Einflussnehmern. Die Standardkategorien, unter denen Influencer identifiziert wurden, verlieren an Bedeutung und sind im Rückgang begriffen. Stattdessen haben Influencer:innen begonnen, ihren Lebensstil abwechslungsreicher zu gestalten, indem sie ihre Beiträge mit ergänzenden Branchen kombinieren. Die typischen Fitness-Influencer:innen posten beispielsweise nicht nur über Fitness und Sport, sondern erkunden und präsentieren ihren Ernährungs- oder Reisestil. Die Technologien werden sich mehr darauf konzentrieren, die perfekte Ergänzung für Marken zu finden, die auf den übereinstimmenden Werten und der branchenübergreifenden Aktivität der Influencer:innen basieren.

5. Immer mehr virtuelle Influencer:innen

Die Influencer:innen der Zukunft sind nicht nicht mehr nur menschlich sondern auch virtuell. Immer mehr dieser virtuellen Influencer:innen sind in den sozialen Medien zu finden. Am Anfang waren sie nur in Asien und Amerika ein grosser Trend. Jedoch werden sie auch in Europa immer mehr eine Rolle spielen. @noonoouri ist z.B. eine der vielen virtuellen Modeikonen. Mit bereits 385 Tausend Follower:innen gehört sie zu den bekanntesten virtuellen Influencerinnen.

6. Campaign Performance Metrics

Mit dem Anstieg der Werbeausgaben für Influencer-Marketing-Kampagnen liegt der Fokus verstärkt auf den Leistungskennzahlen der Kampagnen. Dies erhöht den Bedarf an klaren Übersichten über die Kampagnenleistung. Zum besseren Verständnis des ROI der Budgetausgaben, wird das Benchmarking auf Basis historischer und Marktdaten sowie die Möglichkeit des einfachen Zugriffs auf und der Verwaltung von qualitativen und quantitativen Daten noch mehr an Bedeutung gewinnen.

7. Social Commerce – Neue Shopping Destination Social Media

Dass die klassischen „brick-and-mortar“-Shops in den Innenstädten nicht mehr gut funktionieren ist keine Neuheit. Der Detail- wie auch der Onlinehandel befinden sich aktuell im Wandel. Mit Augmented-Reality-Funktionen und kreativen in-App Shopping-Features, wollen Apps wie Snapchat, Instagram, Pinterest und YouTube neue Möglichkeiten entwickeln um vor allem die jungen Generationen für das Social Commerce zu gewinnen.

8. Generation Z dominiert die Algorithmen

Wer ist meine Zielgruppe? Wie spreche ich meine Zielgruppe überhaupt richtig an? Was muss ich beachten? Fakt ist, dass ein Grossteil der Nutzer:innen auf Social Media die Gen Z ist. Die älteren Generationen nutzen Social Media auch, sind aber häufig stille Beobachter und interagieren weniger als die jüngeren Zielgruppen. Die Gen Z macht aktiv mit und engaged indem sie posted, liked und die Inhalte weiterverbreitet.

9. Das Metaversum

Eins der spannendsten und innovativsten Themen welches uns im kommenden Jahr immer wieder begegnen wird ist das Metaversum. Anhand der Strategie des Unternehmens Meta (früher Facebook) und Produktankündigungen für 2022 von Apple, lässt sich leicht ablesen, dass die virtuelle und erweiterte Realität, in diesem Jahr eine grosse Rolle spielen wird. Wir blicken gespannt in die Zukunft und hoffen auf vor allem kreative und innovative Entwicklungen für unsere Gesellschaft.

10. Influencer:innen werden Unternehmer:innen

Für manche Influencer:innen ist es ausreichend, sich mit einer attraktiven Anzahl von Follower:innen zu begnügen, Kooperationen und bezahlte Werbepartnerschaften einzugehen. Aufgrund ihrer Reichweite und ihrer Kreativität, aber auch da sich die gewonnen Popularität schlagartig ändern kann, starten viele Influencer:innen eigene Marken als zusätzliches Standbein. Neben diversen internationalen Beispielen, haben auch in der Schweiz einige Influencer:innen erfolgreich eigene Produkte und Brands lanciert. Wir glauben, dass 2022 auch diese Entwicklung weiter an Fahrt aufnehmen wird.

Sind Influencer die neuen VIPs?

Dieses Jahr wurden auf exklusiven Events nicht nur Prominente eingeladen, sondern auch immer wieder Influencerinnen und Influencer. Dabei handelt es sich mittlerweile um keine Ausnahme mehr.

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Bild-Credit: Instagram / lizkaeber

Angela Merkel als neues Fashion-Meme

Die deutsche Bundeskanzlerin verabschiedet sich aus dem Amt und zeigt sich auch von einer ganz persönlichen Seite. Nun ist bei einem Beitrag der Illustrierten «Bunte» ein Foto aufgetaucht, das absolutes Meme-Potenzial hat.

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Industry Trends im Dezember

1. Ist TikTok nun erfolgreicher als Instagram?

Die chinesische App TikTok hat bereits eine Milliarde Nutzer weltweit. Sie gehört zu den bekanntesten und am meisten genutzten Apps, wie Facebook, Instagram und Youtube. Doch was ist das Geheimnis der App, von der die User:innen so gute Laune bekommen?

2. Wie benutzt man Hashtags richtig?

Das die Anwendung von Hashtags sich lohnt ist klar. Mit ihnen kann man die Reichweite in den sozialen Netzwerken steigern, aber was muss ich dabei beachten? Für diejenigen, denen es noch nicht klar ist, wie und warum man Hashtags besonders effektiv einsetzt, zeigt die Infografik von Social Media Today.

3. TikTok setzt auf “Diversity and Inclusion”

Zum Thema „Diversity and Inlcusion“ hat TikTok global bereits mehrere Projekte lanciert. Nun schaffen sie eine neue Stelle in diesem Bereich. Die amerikanische Musikerin Shavone Charles ist die neue Head of  “Diversity and Inclusion Communications” und wird ab sofort die Kampagnen und Initiativen für TikTok umsetzen.

4. Facebook und Instagram steigern Werbeumsatz um 43%

Seit Beginn der Covid19-Pandemie wickeln wir noch häufiger Kommunikation und Transaktionen online ab. Das Technologieunternehmen Meta und das zugehörige Facebook sowie Instagram, haben im 3. Quartal 2021 ihren Werbeumsatz fast verdoppeln können.

5. Online-Shopping findet meistens über das Smartphone statt

In der Schweiz beträgt die durchschnittliche tägliche Internetnutzung 5.5 Stunden pro Tag. In Deutschland ist das Smartphone seit Beginn der Pandemie zum meist genutzten Gerät für Online-Shopping geworden.Die Käufe im Netz über das Mobiltelefon sind um 16% im Vergleich zum Vorjahr gestiegen, zeigt die Studie des Digitalverbands Bitkom. 

Titelbild-Credits: Aiony Haust & Gian D.

Trends auf Tiktok – «Zitter nicht! Ich hab gesagt, stell Dir vor.»

Die beliebte Social Media Plattform Tiktok ist bekannt dafür, immer wieder neue Trends hervorzubringen oder zu verstärken. In den vergangenen Tagen und Wochen teilten Creators kreative Videos, zu Hashtags, die in kürzester Zeit bereits Millionen von Aufrufen erzielten.

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Bild-Credit: TikTok / #zitternicht

Junge Westschweizer Influencer erobern TikTok

Am 15. Oktober ging das neue «Collab House» in der Schweiz live. Die sechs erfolgreichen Creators, teilen ihre gemeinsamen Erlebnisse und kreativen Content in «The Swiss House» auf Instagram und TikTok.

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Bild-Credit: Instagram / theswisshouse

Industry Trends im November

Was passiert in den sozialen Medien im November 2021? Wir halten Dich über die brandaktuellen Trends auf dem Laufenden und fassen die neuesten Industry Trends in diesem Beitrag für Dich zusammen.

1. Was passiert in 1 Minute im Internet? 

Bist Du auch immer mehr online? Heutzutage sind wir ständig über das Netz miteinander verbunden. Immer mehr Menschen verbringen ihre Zeit im Internet und vor allem auf Social Media. Was alles genau in 1 Minute im Internet passiert wurde auch für das Jahr 2021 neu ausgewertet. Wie viele verschiedene Daten global im Internet generiert und verbreitet werden, stehen im Zentrum der Grafik. 


2. Schweizer Unternehmen investieren immer mehr in Social Media

Zwei Drittel der Schweizer Unternehmen investieren in Social Media Kanäle um mit ihren Kunden zu kommunizieren. Die Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften (ZHAW) erforscht die Effektivität von Social-Media-Plattformen für Unternehmen und Kunden und fasst diese in der „ZHAW Content Marketing Studie 2021“ zusammen.


3. Welches sind die sechs neuesten Social Media Trends?

Kennst Du schon die neuesten Trends auf Social Media? Dank des dynamischen Umfelds sind Social Media Plattformen im ständigen Wandel. Die Zahl der Nutzer:innen steigt und steigt und es gibt immer wieder neue Social Media Tools. Jedoch nimmt die Werbewirkung tendenziell ab. Viele Unternehmen wissen nicht wie sie diese Tools nützen können.


4. Influencer mit mittlerer Reichweite are the best

„Mehr ist nicht immer besser“. Wenn es um Social Media geht muss man sorgfältig mit verschiedenen Tools umgehen können. Ein TikTok-Creator muss nicht unbedingt die meisten Follwer haben um Brand Awareness und Engagement zu erreichen.


5. Warum benutzen alle TikTok?

Kann man Authentizität und Freude auf Social Media quantifizieren? Die Firma Tiktok mit einem Wert von 140 Milliarden US-Dollar, gilt als das wertvollste nicht börsennotierte Unternehmen der Welt. TikTok entwickelt eine Studie um diese Frage zu beantworten. Das Ziel ist Daten zu finden die zeigen warum User:innen TikTok benutzen.


Titelbild-Credits: Ksenia Polovodova & Hao Wang

Der nächste Food Trend geht viral

Die amerikanische Influencerin Emily Mariko postet ihr neuestes Salmon-Rice-Bowl-Rezept auf TikTok. Das virale Video hat inzwischen 5,4 Millionen Likes und gehört zu den beliebtesten Trends. User:innen sind begeistert und posten eigene Videos und Fotos von dem Rezept auf Social Media.

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Bild-Credit: Instagram / emilymariko