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 In Handy Hints

Tipps für eine bessere Bildqualität

Für eine gute Reichweite und viele Interaktionen ist die Bildqualität auf Social Media sehr wichtig. Doch was bedeutet das eigentlich genau und auf was sollte man achten? Im folgenden Text findest du einfache Tipps, die dir helfen auch ohne teure Kamera bessere Bilder zu machen.

Auflösung und Beleuchtung
Versuche dein Bild möglichst hochauflösend zu Fotografieren. Wenn du eine Kamera nutzt gibt es unter den Einstellungen die Möglichkeit die Bildauflösung anzupassen – wähle hier mindestens die mittlere Auflösung an. Um aus deinen Möglichkeiten das Beste heraus zu holen solltest du vor allem aber auf die Beleuchtung achten. Dir ist vielleicht schon aufgefallen, dass Bilder anfangen zu „rauschen“, also verpixelt zu werden, wenn die Umgebung zu dunkel ist. Unterbelichtete Bilder wirken außerdem farblos und die Konturen der dunklen Bereiche verschwinden. Oft kannst du solche Bilder noch in der Nachbearbeitung retten, aber auch das sollte nur eine Notfallmaßnahme sein, denn das geht zu Lasten der Auflösung.

Stelle also sicher, dass dein Motiv hell genug ist. Zu hell sollte es aber auch nicht sein, denn dann passiert das Gegenteil und die hellen Bereiche verlieren die Konturen. Außerdem wirken die Farben bleich und ausgewaschen.
Beim Fotografieren mit dem Handy ist es wichtig, dass du nicht den dunkelsten oder den hellsten Punkt im Bild fokussierst, sondern den Fokus auf einen Bereich mit mittlerer Helligkeit legst. So kann dein Handy die Kameraeinstellungen am Besten auf die vorhandene Lichtsituation anpassen. Wenn du dich noch ausführlicher über das Thema Belichtungskorrektur informieren möchtest, findest du hier einen interessanten Artikel mit detaillierten Erklärungen.

 

Belichtungsbeispiel

 

Nachbearbeitung
Wenn es um die Nachbearbeitung geht bieten dir die Filter und die manuellen Bearbeitungsparameter von Instagram eine große Bandbreite an Möglichkeiten. Wenn das nicht genügt gibt es weitere Apps wie zum Beispiel VSCO, Picsart, Snapseed und viele mehr. Wichtig bei der Nachbearbeitung: weniger ist meist mehr. Alles nur scharf zu zeichnen ist nicht die Lösung. Sind Personen abgebildet kann das schnell zu viel des Guten sein. Schließlich soll man nicht jedes kleine Fältchen und Pickelchen sehen – hier ist weniger also definitiv mehr!
Generell kann man bei der Nachbearbeitung sagen: vieles ist Geschmackssache, aber in den meisten Fällen wirkt dein Bild am besten, wenn es eine natürliche Bildstimmung behält.

Umgebung/Motiv
Überlege dir vor dem Fotografieren worauf es bei deinem Bild ankommt. Welche Message möchstest du herüber bringen, was ist wichtig und was eher nicht. Versuche dein Motiv möglichst so zu wählen, dass das Auge des Betrachters nicht von unwichtigen Details abgelenkt wird. Achte drauf, dass die wichtigen Dinge fokussiert werden. Wenn du Menschen fotografierst (oder selber fotografiert wirst) achte darauf, dass das Gesicht zum Licht gedreht wird. Dadurch wird das Gesicht gleichmäßig beleuchtet und es entstehen keine unschönen Schatten.