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3 Gründe, warum das Wort «Influencer» eine schlechte Berufsbeschreibung ist

 

Der Begriff «Influencer» ist ein Modewort im Influencer Marketing und in den sozialen Medien. Der Begriff wird oft für Menschen verwendet, welche Inhalte auf ihren sozialen Medienkanälen kreieren und teilen. Darunter fallen das Drehen und Schneiden von Videos, das Fotografieren und Bearbeiten von Bildern, das Aufnehmen von Podcasts oder das Schreiben von Blogs. Bei dem Wort «Influencer» ist allerdings Vorsicht geboten, da dies als Beleidigung oder Kränkung aufgefasst werden kann. In diesem Beitrag beschreiben wir 3 Gründe, warum der Begriff «Influencer» die Arbeit der Content Creator nicht richtig reflektiert.

1. Wir sind alle Beeinflusser

Wir alle haben Einfluss auf andere Menschen und beeinflussen uns gegenseitig. Wir sind also alle Beinflusser oder Influencer. Entscheidend ist jedoch die Reichweite von unserem Einfluss. Jeder Mensch hat einen unterschiedlich grossen Kreis an Menschen, die er oder sie potentiell beeinflussen kann.

In unserem letzten Beitrag «10 Bergriffe des Influencer Marketings, die Sie kennen sollten», definieren wir unter anderem die Begriffe Influencer und Content Creator und deren Zusammenhänge.

2. Content Creator beeinflussen und werden beeinflusst

Die sozialen Medien erlauben es, sich mit anderen Menschen zu vernetzten und gegenseitig auszutauschen. Daraus entsteht eine wechselseitige Kommunikation. Content Creator beeinflussen ihre Zuschauer durch ihre Inhalte, welche sie auf ihren Profilen hochladen. Die Zuschauer können dann mit den Inhalten oder dem Content Creator interagieren durch Likes, Kommentare, Shares, oder auch private Nachrichten. Diese Interaktion wiederum beeinflusst die Content Creator ebenfalls. Dadurch repräsentiert die Beziehung zwischen Content Creator und den Zuschauern keine klassische Sender-Empfänger Beziehung, stattdessen eher eine gegenseitige Beziehung.

3. Content Creator kreieren mehr als Beeinflussung

Der Begriff “Influencer” repräsentiert nicht adäquat die Mühe, das Know-How, und die Fähigkeiten, die es benötigt um kreative Inhalte zu produzieren. Formate der Inhalte in den sozialen Medien sind sehr unterschiedlich und benötigen die dementsprechenden Fertigkeiten. Zum Beispiel erfordert ein Beauty Tutorial auf YouTube Wissen und Qualifikationen in Bereichen wie Beauty, Videoproduktion und -bearbeitung. Im Gegensatz dazu, benötigen Interviews auf Podcast Kenntnisse in der Vorbereitung und Durchführung von Interviews als auch deren Aufnahme.

Daher empfinden wir den Begriff «Content Creator» eine bessere Beschreibung für Menschen, welche Inhalte produzieren und auf ihren verschiedenen Profilen der sozialen Medien teilen.

 

JANA GROSS

Jana Gross ist Doktorandin an der ETH Zürich und doktoriert im Bereich Social Media und Influencer Marketing. Die Welt der sozialen Medien begeistert sie. Gerne teilt sie ihre Faszination und Wissen rund um aktuelle Themen in Social Media und Influencer Marketing. Im Rahmen unserer gemeinsamen Blog-Serie wird sie hier in den nächsten Wochen regelmässig Beiträge schreiben.

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