Industry Trends im Juni

Was ist in der Welt der Sozialen Medien im Juni 2021 passiert? Wir halten über die brandaktuellen Trends auf dem Laufenden und fassen die Industry Trends vom Juni 2021 in diesem Beitrag für dich zusammen.

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1. In Norwegen geht die Regierung gegen die Verbreitung von Fake-Fotos rechtlich vor

Werbebilder, welche von Influencern bearbeitet wurden, müssen ab sofort auf den sozialen Medien als solche gekennzeichnet werden. Damit sollen Kinder und Jugendliche vor einem unrealistischen Schönheitsbild geschützt werden.

Bei einer Umfrage wurde festgestellt, dass 43% unter Stress stünden, wenn es um das äussere Erscheinungsbild geht. Kinder und Jugendliche sollen sich so akzeptieren können, wie sie sind.


2. Instagram führt Reels Ads in allen Regionen ein

Instagram treibt die Erweiterung der Reels-Anzeigen voran. Das neue Format soll ab heute in allen Regionen verfügbar sein. Tests wurden in ausgewählten Regionen durchgeführt und aufgrund des Erfolges sind sie jetzt weltweit verfügbar. Reels ist Instagram zufolge der beste Ort auf Instagram, um Menschen zu erreichen, welche noch keine Followers sind und somit kann das grösste Publikum erreicht werden.

Der effektive Erfolg des Formates ist schwer vorherzusagen, da dieser zu einem grossen Teil noch von der Kreativität und dem Zielgruppen-Fit einer Kampagne abhängig ist.


3. Untersuchungen zeigen den Einfluss von TikTok auf die gesamte Musikindustrie auf

Von den Befragten geben ganze 80% an, dass TikTok der primäre Ort ist, an welche sie neue Musik entdecken. Der Einfluss geht so tief, dass die TikTok-Tracks nicht nur auf der App durch die Decke gehen, sondern auch die Charts stürmen.

Man entdeckt neue Musik, neue Künstler und findet alte Lieblinge wieder. Nicht selten geht ein älterer Song erneut viral und erlebt ein Comeback. Diese drei Teile bilden die Haupttreiber des Musikerlebnis auf TikTok.

Die Songs bilden eine Art neuer Hashtag. Man kann auf den Sound klicken und findet eine Übersicht aller Videos, welche zu diesem Song erstellt wurden. Da die meisten den selben Track für den selben Trend oder Tanz nutzen, haben die Songs eine ähnliche Wirkung wie die Hashtags auf der App.


4. TikTok erweitert ihr Angebot mit Jump

Jumps erlauben den Nutzern von ihren Videos auf externe Programme und Dienste zu verlinken, welche von Beta-Partnern von TikTok geführt werden. Beispiele für TikTok Partner, welche bereits solche Jumps erstelt haben sind Whist, Breathwrk, Wikipedia, Quizlet, StatMuse und Tabelog. Man kann auf diese Links klicken, um Sachen wie Rezepte, Quizzes, Lerntools usw. zu entdecken. TikTok ist ein Ort der Unterhaltung, wo man jedoch auch neues lernt und laut TikTok bildet Jump die letzte Meile für die Entdeckungsreise ihrer Community.

Es kommen laufend neue Jump-Partner dazu . TikTok baut auf die Kreativität der User*innen und man darf gespannt sein wie diese die Jump-Funktion nutzen werden.


5. Instagram fügt Gruppen-Fundraiser zu ihrem Angebot hinzu

Instagram hat die Möglichkeit geschaffen, Gruppen-Spendenaktionen auf der Plattform durchzuführen. Dies ermöglicht es den Nutzern, das Engagement für einen guten Zweck zu erhöhen, indem mehrere Personen an einer einzigen Spendenaktion innerhalb der App teilnehmen.

Diese Funktion wurde aufgrund der Erfahrungen geschaffen, welche durch die Pandemie gemacht wurden. Es wurden über die letzte Zeit bereits mehrere neue Möglichkeiten auf der App geschaffen welche in die gleiche Richtung gehen. Im Juli letzten Jahres fügte Instagram persönliche Spendenaktionen hinzu, im August folgten dann Instagram Live-Spendenaktionen. Im November letzten Jahres fügte Instagram außerdem die Funktion hinzu, dass Nutzer gemeinnützige Spendenaktionen direkt in ihrem IG-Feed erstellen und teilen können.


Industry Trends im Juni

Titelbild-Credits: https://unsplash.com/photos/f9ccja4tPA8 &https://unsplash.com/photos/QHGcADeeT00

Die wichtigsten Social Media Kanäle

Social Media Kanal ist nicht gleich Social Media Kanal. Alle Plattformen haben ihren eigenen Charakter und eigene Vor- und Nachteile. Für eine Kampagne können die Kanäle sehr strategisch ausgesucht werden, wodurch die optimale Zielgruppe zielgenau erreicht werden kann. In diese Beitrag geben wir eine Übersicht über die aktuell wichtigsten sozialen Plattformen.

Instagram

Die weltweite Nutzerzahl von Instagram ist unglaublich gross. Aktuell zählt Instagram insgesamt 1.22 Milliarden aktive Nutzer (Statista). Man kann auf der Plattform Posts, Stories, Reels, IGTV Videos, Live Videos und Guides teilen. Reels ist die Antwort von Instagram auf den Erfolg von TikTok. In der Schweiz nutzen 2.9 Millionen User die App aktiv (Statista) und in Deutschland sind es 27.8 Millionen (Agentur Gerhard).

Einen Grossteil der Creators auf Instagram fährt die „Glossy-Schiene“. Die Posts sind sehr perfekt gestaltet und es wird auf jedes Detail und jeden möglichen Makel geachtet. Dass Influencer auf Instagram Werbung machen ist mittlerweile breit akzeptiert und die Followers vertrauen dennoch stark auf die Meinung von ihren Lieblings-Creatorn, da diese mit ihrem Namen hinter den Produkten stehen, für welche sie werben. Die grosse Vielfalt an unterschiedlichen Creators ermöglicht es uns den perfekten Mix aus Nischen Influencern, grossen Creators, Personalities etc. zu finden und so die Zielgruppe treffgenau zu erreichen.

Der grösste Schweizer Influencer ist momentan Dean Schneider. Er ist nach Süd-Afrika ausgewandert, wo er das private Schutzgebiet mit den Namen Hakuna Mipaka aufgebaut hat. Mit ihm leben Löwen, Äffchen, eine Hyäne und viele weitere Tiere.

In Deutschland sind die Zwillinge Lisa und Lena die Creators mit der grössten Followerschaft mit fast 16 Millionen Followers. Bekannt wurde die beiden über die Plattform musical.ly, dem Vorgänger von TikTok.

TikTok

TikTok ist der neue Stern am Social Media Himmel. Die Video Plattfom war ist die am meisten gedownloadete App im Apple App Store (Oberlo). Ursprünglich war die App unter dem Namen musical.ly bekannt, bei welchem man hauptsächlich Lipsync-Videos hochladen konnte. Man kann auf TikTok bis zu 3 Mi nütige Videos hochladen, welche man mit Sound hinterlegen kann, schneiden und mit Filtern und Effekten bearbeiten kann. Die Creators haben die Chance unfassbare Reichweiten zu erlagen und jeder halt die selben Chancen viral zu gehen. Es gibt viele Nischen und Randgruppen und so kann man bei einer TikTok-Kampagne einen sehr genauen Zielgruppen-Fit durch eine passende Creator-Wahl erreichen.

Für Unternehmen stehen Produkte wie Branded Effects, Hashtag Challenge oder Brand Takeovers zu Verfügung und TikTok stellt Unternehmen auch Best Practices oder Produkt-Anleitungen zur Seite, um den eigenen Kanal zu optimieren (Hubspot). TikTok ist vor allem bei den jüngeren Nutzer*innen beliebt, die Alterskurve steigt jedoch beständig. Bei Umfragen von Statista kam heraus, dass die User-Frequency sehr hoch ist: 75.6% nutzen die App täglich (Statista). Bis zu den 20 Jährigen Probanden einer Umfrage im Jahr 2020 haben über die Hälfte der Befragten TikTok installiert und bis zu den 17 Jährigen sind es sogar über 88% (Statista). Die zukünftige Käuferschaft tummelt sich also auf der Plattform. Und beobachtet man die steile Wachstumskurve der Plattform, darf davon ausgegangen werden, dass diese Zahlen noch weiter steigen werden. Die Zahlen sprechen für sich: Weltweit 689 Mio. aktive Nutzer*innen, durchschnittliche Nutzungszeit von 52 Minuten täglich und 90% der Nutzer*innen öffnen die App mehrmals täglich (Oberlo).

Der Berner Oluyomi Scherrer ist momentan der grösste Schweizer TikToker. Der gerlernte Koch produziert Koch-Videos auf der Plattform, wobei er ein IPad als Schneidebrett nutzt. Unter der Username @Thispronto unterhält er ganze 8 Millionen Follower und seine Videos kommen extrem gut an. (werbewoche)

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Quelle: @Thisispronto – TikTok

Mit unglaublichen 33.2 Mio. Follower*innen ist Younes Zarou der grösste deutsche TikToker. Auf seiner Seite hat er Videos, welche über 100 Mio. Views haben.

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Quelle: @youneszarou – TikTok

Youtube

Der Klassiker Youtube: 2005 gegründet und seit 2006 Google zugehörig (Statista). Youtube kenn gefühlt jeder und mittlerweile ist Influencer-Marketing auf Youtube keine Neuheit mehr. Viele Creators produzieren Werbevideos und haben funktionierende Partnerschaften und Kooperationen aufgebaut. Die Anzahl der monatlichen aktiven User*innen ist weltweit bei über 2.3 Milliarden Menschen (Statista).

Die erreichten Reichweiten sind unwahrscheinlich hoch. Nicht selten haben sich Content-Creators von Youtube einen Celebrity ähnlichen Stand und haben sich durch ihre Youtube-Karriere eine eigene Marke aufgebaut.

Twitch

Twitch ist eine Livestream-Plattform, welche seit 2011 eigsenständig funktioniert. Die Plattfor wird vor allem von Garmer genutzt, welche ihre Spiele im Lifestream spielen und live mit ihrer Community interagieren. Es finden auf E-Spot Veranstaltungen statt, wleche man online verfolgen kann. (Computerbild). Über den Twitchtracker kann man live die Zahlen verfolgen. Im Mai wurden beispielsweise 2’307’473’592 h aktiv zugeschaut (Twitchtracker).

Auch Youtuber tummeln sich immer mehr auf der Seite. Beispielsweile Gronkh, welcher Let’s Plays auf Youtube hochgeladen hat, MontanaBlack, der grösste deutsche Streamer und Knossi, welcher auch online Glücksspiele live macht, sind alle auch auf Youtube unterwegs (Streamproject)

Facebook

Facebook ist das grösste Soziale Netzwerk. Ausserdem ist es die Mutterunternehmung von Instagram und WhatsApp. Täglich nutzen 2.6 Milliarden Menschen Facebook täglich und 3.3 Milliarden nutzen das Netzwerk monatlich (allfacebook). Facebook hat sich seit Beginn stark verändert und während der Corona Pandemie einen Fokus auf Live-Videos gelegt und fokussiert sich ebenfalls auf thematische Gemeinschaften. Ebenfalls ist online Shopping ein Thema, was Facebook immer mehr beschäftigt und die Entwickler scheinen grossen Wert darauf zu legen, diese Funktionen auszubauen. (trustedshops)

Die Dominanz von Facebook ist seit 2015 jedoch stark gesunken, da sich Jugendliche vom Netzwerk abwenden. Facebook ist bei den älteren Generationen noch voll im Kurs, bei den Jungen jedoch nicht mehr der Vorreiter. Bei den 12-34 Jährigen ist Facebook nur noch bei jedem 5. das meist genutzte Soziale Medium. Instagram liegt auf den Spitzenplatz in dieser Alterskategorie. Dafür bei den über 55 Jährigen ist Facebook bei 70% das am meisten genutzte Netzwerk. (wiwo)

Twitter

Im Vergleich zum Vorjahr konnte Twitter einen 17% Wachstum vorweisen und zeigt 199 Mio. Nutzer auf (futurebiz). Marken mit grosser Reichweite können Twitter nutzen, um eigene Trends zu setzen, wenn die Voraussetzung erfüllt ist, dass ihre Community nach der Brand sucht und zuhört (hubspot).

Was unterscheidet jedoch Twitter von den anderen Sozialen Medien? Es ist eine Plattform, welche auf Echtzeit Kommunikation baut. Man kann Meinungen, Ideen etc. „twittern“ und danach mit der Twitter Community interagieren. Man kann auf Statement & Fotos von anderen Unser*innen reagieren und Meinungen austauschen. In erster Linie sind Privatpersonen auf Twitter unterwegs, um ihrem Lieblings Celebrities und Brands zu folgen und immer up to date und so nah wie möglich bei ihnen zu bleiben. (diri)

Titelbildcredits: Dean Schneider, Younes Zarou & Lisa & Lena